Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Kloster St. Stephan beurkunden: Sie haben sich mit Bewilligung des Würzburger Bischofs Friedrich [von Wirsberg] von dem Würzburger Dompropst Reichard von der Kere und seinem Bruder Richard, derzeit Amtmann in Mellrichstadt, 1300 Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzern gerechnet, geliehen. Sie verpflichten sich, den Gebrüdern diese Summe jedes Jahr mit 65 Gulden zu verzinsen. Als Unterpfand setzen sie ihnen den Zehnt des Klosters in Wargolshausen ein, der in durchschnittlichen Jahren 60 Malter Roggen (korn), 20 Malter Weizen, 50 Malter Hafer und 5 Malter Erbsen erträgt. Das Kloster kann die Schuld jederzeit zurückzahlen und damit den Zins ablösen. Ebenso können die Gebrüder von der Kere jederzeit eine Rückzahlung des Kapitals fordern. Der Bischof siegelt zum Zeichen seiner Einwilligung mit. Der geben ist vff Cathedra Petri 1569. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Reichard und Reinhard von der Kere

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Staatsarchiv Würzburg
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