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Vermischte Theatersachen des Jahres 1813
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Enthält v.a.: Schreiben des Kapellmeisters Kreutzer zur Versehung des Hofpaukerdienstes durch Hofmusikus Kobler; Antrag der Theateroberintendanten Graf v. Mandelsloh, v. Vellnagel und v. Matthisson an Generaloberhofintendant v. Dillen zur Unterbringung der Theaterbibliothek in einem Zimmer des Großen Opernhauses; Vorschlag v. Matthissons, den amtierenden Direktor v. Wächter durch Herrn v. Lehmann zu ersetzen; Veranstaltung der den Schauspielern bewilligten Benefizvorstellungen; Bitte von Mitgliedern des Hoftheaters um Verschiebung der Aufführung des Schauspiels "Repressalien" wegen zu kurzer Vorbereitungszeit; Festlegung der Spieltage durch König Friedrich; Spielplan vom 29. Juni bis 30. Juli 1813; Anweisung der Generaloberintendanz an Freiherrn v. Phull zu der im Kgl. Schauspielhaus befindlichen Wache (Konzept); Abgabe gebrauchter "Collets" (Reitjacken) und Federbüsche vom Kriegsdepartement an das Hoftheater; Verweis der Generaloberintendanz an die Theaterdirektion wegen eigenmächtiger Eingriffe in den Spielplan (Konzept); Vorschlag mehrerer Stücke als geeignete Vorspiele zur Aufführung der Oper "Die Insulanerinnen"; Bericht v. Matthissons über ein Lustspiel von Johanna v. Weißenthurn, über zwei Lustspiele von Babo und über die Inspektion der Theatergarderobe und der Requisitenkammer sowie Anordnungen der Generaloberintendanz zur Untersuchung des Zustandes der Requisitenkammer (Konzept); Streitigkeiten zwischen Theaterdirektor Freiherr von Wächter und Kapellmeister Kreutzer; Vorschlag von Direktor Freiherr v. Wächter, die Titelrolle der Oper "Aschenbrödel" der Schauspielerin Gehlhaar zu übertragen; Anfrage v. Matthissons zu dem am 25.1.1813 erschienenen Theaterartikel im Morgenblatt; Bitte des Hofschauspielers Vinzens, einige Rollen des abgegangenen Schauspielers Schwarz versuchsweise übernehmen zu dürfen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.