Die Schenken Christoph und Heinrich zu Limpurg-Gaildorf bzw. Limpurg-Schmiedelfeld vereinigen sich mit Ulrich von Rechberg zu Heuchlingen wegen eines Streits zwischen der Gemeinde zu Eschach (rechbergisch) und Jerg Atich zu Billishalden (Bielishalden) (limpurgisch) über Viehtrieb und Weidgang auf vier Schiedsmänner: Johann Geiger, Vogt zu Welzheim, Wolf Satler, woellwarthscher Schultheiß zu Heubach, Jos Selig zu Unterfischach und Hans Kopp, Müller zu Obersontheim. Nach Augenschein und Verhör am 18. März 1567 (den Augenschein haben Baltas Brunner, Vogt zu Heuchlingen, und Jakob Sall, Vogt zu Gröningen [Grimingen] genommen) entscheiden die vier: die von Eschach sollen abstehen von dem Viehtrieb und Weidgang auf der Reuttin und Viehweide im Bogendienle oben am Rain, die zum Hof Bielishalden gehört. Jede Partei trägt die eigenen Kosten. Dem Jerg Atich wird die Urkunde ausgefertigt. Für die zwei letztgenannten Schiedsmänner siegelt Johann Geisberg, Vogt zu Obersontheim.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...