Matthias Grötz von Attenhofen [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Ratsherren Zacharias Besserer von Talfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Albrecht Stammler der Jüngere und Johann Eitel Fingerlin, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, auf Lebenszeit einen der Pfarrkirchenbaupflege unterstehenden Hof in Attenhofen, den zuvor Michael Linder und dann Jakob Wüst bewirtschaftet haben, verliehen haben. Der Hof gehört zu der Stiftung des Konrad Diepoldt. Für die Verleihung des Hofes hat er ihnen 30 Gulden Bestandgeld in jährlichen Raten zu 6 Gulden bezahlt. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und der Pfarrkirchenbaupflege davon jährlich 10 Imi Roggen und 10 Imi Hafer Ulmer Maß, 12 Schilling Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 100 Eier, 2 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Hof an die Pfarrkirchenbaupflege zurück. Wenn er den Hof vorzeitig verlässt und nach seinem Tod stehen dieser außerdem 2 Pfund Heller als Weglöse zu.

Vollständigen Titel anzeigen
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Objekt beim Datenpartner
Loading...