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Klevinghaus, Dr. Johannes; Pfarrer (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 07. Nachlässe
1905-1998
Der Nachlass von Johannes (Hans) Klevinghaus wurde 1999 und 2024 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld verzeichnet. Er umfasst 182 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich über den Zeitraum von 1905 bis 1998. Der Nachlass wird unter der Bestandsnummer 3.6 verwahrt.Dr. Wilhelm Ludwig Johannes (Hans) Klevinghaus wurde am 7. Dezember 1911 als Sohn des Kaufmanns Wilhelm Klevinghaus und seiner Frau Marie Emilie Auguste, geb. Rentrop, geboren. Johannes Klevinghaus besuchte das Realgymnasium in Schwelm und legte 1930 sein Abitur dort ab. Im Schulanschluss führte ihn das Theologiestudium über Bethel, Bonn, Tübingen und Münster. Von 1934 bis 1936 half er als Assistent an der Theologischen Hochschule Bethel aus und war 1936/1937 Vikar und Leiter des Studentenamtes der Westfälischen Bekenntnissynode. 1937 war ein ereignisreiches Jahr für Hans Klevinghaus: er wurde ordiniert und heiratete Martha Brünger (geb. 16.07.1914), Tochter des Leiters der Anstalt Wittekindhof. Zu diesem Zeitpunkt war er Studieninspektor am Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Bielefeld und schließlich bis 1941 Hilfsprediger der Bekennenden Kirche in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schildesche. Von 1941 bis 1945 leistete er Militärdienst und war ab 1945 bis zu seinem Tod, im Alter von 58 Jahren, 25 Jahre Leiter der Anstaltsgemeinde Wittekindshof. Zudem hatte er zahlreiche Nebenämter inne: 1945-1962 Synodalbeauftragter des Kirchenkreises Vlotho, 1952-1970 nebenamtliches Mitglied der westfälischen Landessynode, 1953-1970 Vorsitzender des Verbandes deutscher evangelischer Heilerziehungs-, Heil- und Pflegeanstalten,1956-1970 Mitglied der Kirchenleitung und 1960-1970 Vorsitzender des Vorstandes des Landesverbandes der Inneren Mission Westfalen e.V. Seine Promotion zum Doktor der Theologie legte er 1946 mit der Dissertation "Die theologische Stellung der Apostolischen Väter zur alttestamentischen Offenbarung" ab.Der Nachlass spiegelt verschiedene Tätigkeitsfelder von Johannes Klevinghaus wider. Interessant ist außerdem die private Korrespondenz von Hans und seiner Frau Martha, die eine beeindruckende Quelle der Zeitgeschichte ist.Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte oder Fotos aufgelistet. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke. Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020. Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen. Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.6 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.6 Nr. ...". Bielefeld, 1999, 2024 Medienliste der Bibliothek des Landeskirchlichen Archivs *Signatur* W 7444 *Kopf* Beiträge zur Diakonie und Sozialhilfe *Rumpf* / Hg. v. Verband evangelischer Einrichtungen für geistig und seelisch Behinderte. - Bielefeld : Bechauf.Band 1. Hilfen zum Leben : zur Geschichte der Sorge für Behinderte / Klevinghaus; Johannes. - 1972.SY: W 7444 *Signatur* W 623 *Kopf* Heil und Heilung *Rumpf* : Gedenkbuch für Joh. Klevinghaus / Hg. v. Ernst Brinkmann. - Witten : Luther Verlag, 1970. - 178 S.SY: W 623 *Signatur* W 5773 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Bekenntnis und Einheit der Kirche / Johannes Klevinghaus. - 1960. - S. 259 ffSY: W 5773*Annotation*(Sonderdruck aus: Monatsschrift für Pastoraltheologie. Jg. 49. H. 7. 1960) *Signatur* W 497 *Kopf* In memoriam Pastor Dr. theol. Johannes Klevinghaus *Rumpf* - Bielefeld : Bechauf, 1970. - 40 S. - (Wir suchen das Leben ; Heft 20)SY: W 497 *Signatur* W 8203 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Du machst des Volkes viel; du machst groß seine Freude : ein Bericht der Anstalt Wittekindshof über das Arbeitsjahr 1948/49 an die Gemeinden in der EKvW, ihre Freunde und Wohltäter ; Faltblatt / Johannes Klevinghaus. - Bielefeld : Bechauf, 1949. - o.S.SY: W 8203 *Signatur* W 7437 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Die theologische Stellung der Apostolischen Väter zur alttestamentlichen Offenbarung / Johannes Klevinghaus. - Gütersloh : Bertelsmann , 1948. - 157 S. - (Beiträge zur Förderung christlicher Theologie ; Band 44, Heft 1)SY: W 7437 *Signatur* W 498 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Wittekindshof / Johannes Klevinghaus. - Bielefeld : Bechauf, 1970. - 64 S.SY: W 498 *Signatur* W 497 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Grenzen des Dienstes: Referat anläßlich der Jahrestagung des Landesverbandes der Inneren Mission der Evangelischen Kirche von Westfalen im September 1967 in Siegen / Johannes Klevinghaus.In: Wir suchen das Leben ; 1968 Heft 16, 40 S. ; S. 2 ff. *Signatur* W 497 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Die neuen Häuser im Rahmen der Gesamtplanung der Anstalt Wittekindshof : Bericht des Anstaltsleiters Pastor ... / Johannes Klevinghaus.In: Wir suchen das Leben ; 1966 Heft 14, 40 S. ; S. 7 ff. *Signatur* W 497 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*78 Jahre Wittekindshof : Bericht des Anstaltsleiters auf dem diesjährigen Jahresfest / Johannes Klevinghaus.In: Wir suchen das Leben ; 1965 Heft 12, 40 S. ; S. 6 ff. *Signatur* W 497 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Not und Tat: Bericht des Vorstandes anläßlich der 75-Jahr-Feier der Anstalt Wittekindshof / Johannes Klevinghaus.In: Wir suchen das Leben ; 1963 Heft 7, 40 S. ; S. 2 ff. *Signatur* W 16987 *Kopf* Klevinghaus, Johannes: *Rumpf*Evangelische Schwachsinnigenfürsorge als Beitrag zur gegenwärtigen Frage nach dem Menschen / Johannes Klevinghaus. - o.J.. - S. 234 bis S. 240SY: W 16987
Form und Inhalt: Der Nachlass von Johannes (Hans) Klevinghaus wurde 1999 und 2024 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld verzeichnet. Er umfasst 182 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich über den Zeitraum von 1905 bis 1998. Der Nachlass wird unter der Bestandsnummer 3.6 verwahrt.
Dr. Wilhelm Ludwig Johannes (Hans) Klevinghaus wurde am 7. Dezember 1911 als Sohn des Kaufmanns Wilhelm Klevinghaus und seiner Frau Marie Emilie Auguste, geb. Rentrop, geboren. Johannes Klevinghaus besuchte das Realgymnasium in Schwelm und legte 1930 sein Abitur dort ab. Im Schulanschluss führte ihn das Theologiestudium über Bethel, Bonn, Tübingen und Münster. Von 1934 bis 1936 half er als Assistent an der Theologischen Hochschule Bethel aus und war 1936/1937 Vikar und Leiter des Studentenamtes der Westfälischen Bekenntnissynode. 1937 war ein ereignisreiches Jahr für Hans Klevinghaus: er wurde ordiniert und heiratete Martha Brünger (geb. 16.07.1914), Tochter des Leiters der Anstalt Wittekindhof. Zu diesem Zeitpunkt war er Studieninspektor am Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Bielefeld und schließlich bis 1941 Hilfsprediger der Bekennenden Kirche in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schildesche. Von 1941 bis 1945 leistete er Militärdienst und war ab 1945 bis zu seinem Tod, im Alter von 58 Jahren, 25 Jahre Leiter der Anstaltsgemeinde Wittekindshof. Zudem hatte er zahlreiche Nebenämter inne: 1945-1962 Synodalbeauftragter des Kirchenkreises Vlotho, 1952-1970 nebenamtliches Mitglied der westfälischen Landessynode, 1953-1970 Vorsitzender des Verbandes deutscher evangelischer Heilerziehungs-, Heil- und Pflegeanstalten,1956-1970 Mitglied der Kirchenleitung und 1960-1970 Vorsitzender des Vorstandes des Landesverbandes der Inneren Mission Westfalen e.V.
Seine Promotion zum Doktor der Theologie legte er 1946 mit der Dissertation "Die theologische Stellung der Apostolischen Väter zur alttestamentischen Offenbarung" ab.
Der Nachlass spiegelt verschiedene Tätigkeitsfelder von Johannes Klevinghaus wider. Interessant ist außerdem die private Korrespondenz von Hans und seiner Frau Martha, die eine beeindruckende Quelle der Zeitgeschichte ist.
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte oder Fotos aufgelistet. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.6 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.6 Nr. ...".
Bielefeld, 1999, 2024
Medienliste der Bibliothek des Landeskirchlichen Archivs
*Signatur* W 7444
*Kopf* Beiträge zur Diakonie und Sozialhilfe
*Rumpf* / Hg. v. Verband evangelischer Einrichtungen für geistig und seelisch Behinderte. - Bielefeld : Bechauf.
Band 1. Hilfen zum Leben : zur Geschichte der Sorge für Behinderte / Klevinghaus; Johannes. - 1972.
SY: W 7444
*Signatur* W 623
*Kopf* Heil und Heilung
*Rumpf* : Gedenkbuch für Joh. Klevinghaus / Hg. v. Ernst Brinkmann. - Witten : Luther Verlag, 1970. - 178 S.
SY: W 623
*Signatur* W 5773
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Bekenntnis und Einheit der Kirche / Johannes Klevinghaus. - 1960. - S. 259 ff
SY: W 5773
*Annotation*(Sonderdruck aus: Monatsschrift für Pastoraltheologie. Jg. 49. H. 7. 1960)
*Signatur* W 497
*Kopf* In memoriam Pastor Dr. theol. Johannes Klevinghaus
*Rumpf* - Bielefeld : Bechauf, 1970. - 40 S. - (Wir suchen das Leben ; Heft 20)
SY: W 497
*Signatur* W 8203
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Du machst des Volkes viel; du machst groß seine Freude : ein Bericht der Anstalt Wittekindshof über das Arbeitsjahr 1948/49 an die Gemeinden in der EKvW, ihre Freunde und Wohltäter ; Faltblatt / Johannes Klevinghaus. - Bielefeld : Bechauf, 1949. - o.S.
SY: W 8203
*Signatur* W 7437
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Die theologische Stellung der Apostolischen Väter zur alttestamentlichen Offenbarung / Johannes Klevinghaus. - Gütersloh : Bertelsmann , 1948. - 157 S. - (Beiträge zur Förderung christlicher Theologie ; Band 44, Heft 1)
SY: W 7437
*Signatur* W 498
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Wittekindshof / Johannes Klevinghaus. - Bielefeld : Bechauf, 1970. - 64 S.
SY: W 498
*Signatur* W 497
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Grenzen des Dienstes: Referat anläßlich der Jahrestagung des Landesverbandes der Inneren Mission der Evangelischen Kirche von Westfalen im September 1967 in Siegen / Johannes Klevinghaus.
In: Wir suchen das Leben ; 1968 Heft 16, 40 S. ; S. 2 ff.
*Signatur* W 497
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Die neuen Häuser im Rahmen der Gesamtplanung der Anstalt Wittekindshof : Bericht des Anstaltsleiters Pastor ... / Johannes Klevinghaus.
In: Wir suchen das Leben ; 1966 Heft 14, 40 S. ; S. 7 ff.
*Signatur* W 497
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*78 Jahre Wittekindshof : Bericht des Anstaltsleiters auf dem diesjährigen Jahresfest / Johannes Klevinghaus.
In: Wir suchen das Leben ; 1965 Heft 12, 40 S. ; S. 6 ff.
*Signatur* W 497
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Not und Tat: Bericht des Vorstandes anläßlich der 75-Jahr-Feier der Anstalt Wittekindshof / Johannes Klevinghaus.
In: Wir suchen das Leben ; 1963 Heft 7, 40 S. ; S. 2 ff.
*Signatur* W 16987
*Kopf* Klevinghaus, Johannes:
*Rumpf*Evangelische Schwachsinnigenfürsorge als Beitrag zur gegenwärtigen Frage nach dem Menschen / Johannes Klevinghaus. - o.J.. - S. 234 bis S. 240
SY: W 16987
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.