Johann Held von Steinberg ("Stainberg") [Gde. Staig/Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ratsherr und Bürger in Ulm Anton Schermar einen Hof in Weinstetten [Gde. Staig/Alb-Donau-Kreis] zu Erbrecht verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und zwei Gärten, 21 Jauchert Äcker und 6 Tagwerk Mahd. Er verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 4 Malter Roggen und 4 Malter Hafer Biberacher Maß, 3 Pfund Heller Heugeld und Gartenzins, 0,25 Muth Öl, 100 Eier, 4 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Er oder seine Erben können das Erbrecht an dem Hof mit Zustimmung der Herrschaft an geeignete Personen veräußern, doch steht dieser dabei ein Vorkaufsrecht zu. Bei einem Besitzerwechsel steht der Herrschaft ein Zehntel des Kaufpreises oder des Anschlags als Erdschatz zu.

Show full title
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Data provider's object view
Loading...