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2/5 [fol. 104]: 1598 März 17 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Gerlach, Herbrand, Hafenreffer, Varenbüler, Hochmann, Halbrütter, Harprecht, Magirus, Planer, Zigler, Crusius, Burckhart; 1.) Supplik des Georg Wildr um Unterstützung für eine Pfründe von der Stadt: Kauf einer ständigen Pfründe für ihn. [UAT 2/5, Bl. 104]; 2.) Aussage des Weigenmaier betr. Erlaubnis des Schmidt zur "Lösung" von 500 fl von dessen Haus: Bezahlung der Schulden des Verkäufers. [UAT 2/5, Bl. 104']; 3.) Junger Hamberger: Befragung des [Vaters] Dr. Hamberger betr. die Vorschläge der Abgeordneten des Senats; Einstellung des Dekrets wg. Unmöglichkeit des Hamberger zum Verlassen des Hauses. [UAT 2/5, Bl. 104']; 4.) Schulden des beim Contubernium probeweise angenommenen Jesuiten Johan Starckh (Anm. 1): Gewährung von 14 Tagen Zeit zum Finden einer anderen Unterkunft. [UAT 2/5, Bl. 104']; 5.) Bewilligung der Registraturbesoldung für den Notar und genauere Auskunft durch Dr. Hafenreffer an ihn. [UAT 2/5, Bl. 104']; 6.) Anfrage des Cellius betr. Termin zur Anhörung seiner Machtolffischen Rechnung: Festlegung auf den 30. März und entspr. Mitteilung an die Erben sowie an die zu Ulm und Esslingen. [UAT 2/5, Bl. 104]; Anm. 1: MUT 228, 52.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.