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Die Vettern (gevetter) Ritter Dietrich und Hermann von Siebleben
(Sybeleiben) bekunden, dass sie mit Zustimmung des Konrad [von Hanau],
Abt von Fu...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1371-1380
1379 Oktober 20
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 nur Siegelrest)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegeben ist nach Cristi geburt dryczenhundirt iar in dem nunundsybinczigistin iare an dem Dunrestage allernehst nach Luce des Ewangelisten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Vettern (gevetter) Ritter Dietrich und Hermann von Siebleben (Sybeleiben) bekunden, dass sie mit Zustimmung des Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, dem Dekan und Kapitel der Frauenkirche [St. Marien] in Eisenach für 63,75 Mark lötigen Silbers Erfurter Währung sowie 15 Pfund, neun Schilling und zwei Pfennige Eisenacher Währung einen jährlichen Zins (gulde und erbeczinses) in Höhe von sechsdreiachtel Mark (sehs markg und anderhalben vierdung) lötigen Silbers Erfurter Währung, zehn Schilling Landpfennigen (lantphennige), 50,75 Hühnern und zwei Gänsen auf Wiederkauf verkauft haben. Der Zins ist von Gütern von siebeneinhalb Hufen, einem Wald und fünf Höfen in Dorf, Feld und Gemarkung Hausen (Husen) zu zahlen. Falls Dietrich und Hermann die Einkünfte (gulde, czinse und obeley) nicht binnen sechs Jahren zurückkaufen, steht dem Kloster Fulda der Wiederkauf zu. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich von Siebleben, Hermann von Siebleben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.