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Judenschutz und Judenordnunge
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 287 Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum
Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum >> 1500 - 1649
1530-1618
Enthält u.a.: Qu. 4: Schutzbrief für den Juden Benedick und seinen Tochtermann Salmo zu Mergentheim, d.d. Johannis Baptist (24. Juni) 1530, Konzept. Qu. 5: Schutzbrief für den Juden Benedick und seinen Tochtermann Salmo zu Mergentheim, d.d. Johannis Baptist (24. Juni) 1530, Abschrift (beschädigt). Qu. 6: Judenordnung des Abts Wolfgang von Fulda für das Stift Fulda in 16 Artikeln, d.d. Fulda 5. Dezember 1560, Abschrift. Qu. 7: Schutzbrief des Deutschmeisters Erzherzog Maximilian als Kaiserlichen Kommissars des Stifts Fulda für die Judenschaft des Stifts, d.d. Wien 20. April 1586, Abschr. Qu. 8: Schutzbrief Hans Eustachius von Westernachs als Statthalter zu Mergentheim für die Juden Joseph, Schmude und Schimel zu Hüttenheim, d.d. 25. Juni 1586, Abschr. Qu. 9: Judenordnung Erzherzog Maximilians für das Stift Fulda in 17 Artikeln, d.d. Fulda 31. Oktober 1586, Abschr. (vgl. auch Fasz. 295.25). Qu. 10: Schutzbrief des Deutschmeisters Erzherzog Maximilian für den Juden Ambsch zu Markelsheim, d.d. Mergentheim 1. Juli 1599, Konzept. Qu. 11: Judenordnung des Erzherzogs Maximilian für die Judenschaft des Meistertums in 11 Artikeln, d.d. (Tagesangabe fehlt) 1606, Entwurf. Qu. 12: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Wolf Katz zu Merkelsheim, d.d. Mergentheim 25. August 1611, Konzept (Älteres Muster; auch später unter Deutschmeister Leopold Wilhelm 1641-62 noch verwandt). Qu. 13: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Joseph zu Markelsheim, d.d. Mergentheim 7. Februar 1615, Konzept (später für andere Schutzerteilungen weiter verwandt). Qu. 14: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Mayer zu Mergentheim, unvollständig (Datum fehlt). um 1616. Qu. 15: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Mosse zu Grosslangheim, d.d. Mergentheim 22. Februar 1618, Or. Ausf. Siegel abg. Qu. 16: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Alexander zu Mergentheim, d.d. Mergentheim 22. Februar 1618, Or. Ausf. mit Pap. Sieg. (später als Muster verwendet). Qu. 17: Schutzbrief des Erzherzogs Maximilian für den Juden Coppellman zu Wimpfen, d.d. Mergentheim 22. Februar 1618, Or. Ausf. Siegel abg. (als Muster auch noch unter Erzherzog Karl 1618-1624 verwendet)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.