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2/18 [fol. 193f.]: 1634 Dez. 15 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Osiander, Pregizer, Harpprecht, Magirus, Neuffer, Rümelin, Plachetius, Gerhard, Simon, Gailfus, Cellarius; 1.) Verhandlungen mit Martin Motzer und Jakob Weininger wegen der Übersendung des Schreibens an den Herzog zu Lothringen. Anzeige der Stadtabgeordneten, sie hätten das Schreiben durch den Kommissar Umbgellter überbringen lassen. [UAT 2/18, Bl. 193]; 2.) Beschwerde von Rauscher, Frau Gryphius und anderen wegen Einquartierung. (Anm. 1) [UAT 2/18, Bl. 193]; 3.) Weigerung der Universität wegen der Bezahlung des Unterhalts für den Obristen Wervenne. [UAT 2/18, Bl. 193]; 4.) Vorwurf an die Stadtabgeordneten wegen überhöhtem Anteil der Universitätsverwandten an der wöchentlichen Kontribution. [UAT 2/18, Bl. 193']; 5.) Schriftliche Abfassung der Beschwerdepunkte. [UAT 2/18, Bl. 193']; 6.) Verordnung einer Wärterin für die Pflege von Dr. Schickhard. [UAT 2/18, Bl. 193']; 7.) Festsetzung des Termins für die Ablesung der Akademischen Statuten. [UAT 2/18, Bl. 193']; 8.) Geldausteilung an die Professoren für die Kalender.Bem zu Dr. Schickhard (Anm. 2) [UAT 2/18, Bl. 193']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/18,187. Anm. 2: Vgl. UAT 2/18,192.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.