Gerlach der Wagner von Ellenberg gelobt dem Grafen Johann von Sp., zu Dienst und Gebot zu sitzen wie andere Untertanen und stellt dafür als Bürgen über 200 Pfund, 10 Groschen für das Pfund, oder den Wert in gängigem Pagament: Friedrich Schultheißen von Nohfelden (Na-), Nikolaus (Clais) am Weiher Schultheißen zu Achtelsbach (Achtelz-), Jakob Hasen Sohn, Heinrich (Hencz) von Achtelsbach, Wilhelm von Rode, Peter Kyken Sohn von Ellweiler (Ellewilr), Heinrich (Heincz) Lycken Sohn von Traunen (Draunen), Johann (Hans) Molener von Hoppstädten (Hosteden), Nikolaus (Clais) gen. Stoltzehin, Konrad (Concz) von Meckenbach, Heinrich (Heincz) den Meyer, Johann (Henckin) Vylen Sohn von Dambach, Jakob Rauch von Züsch (Thusch), Wilhelm (Wilkin) und sein Bruder von Hinzhausen (Hunczthusen), Konrad (Concz) von Vollmersbach (Folmers-), Johann Kabesack von Rettweiler (Rytwilr), Nikolaus (Clais) von Algenrodt (Alchenrait), Johann (Hans) Maler, Johann (Henckin) Naig von Hettenrodt (Heczelrait), Konrad (Cone) von Oberstein (Steyne) und Heinrich (Heyneman) von Weiden (Widen); jeder bürgt für alle. Diese geloben, gute Bürgen zu sein. Kommt Gerlach den Zusicherungen nicht nach, sollen sie ihn binnen eines Monats nach Mahnung wieder auf das Schloß zu Frauenberg (Frauwen-) liefern oder das Geld zahlen. Werden sie gewahr, daß Gerlach entrinnen will, sollen ihn die Bürgen oder die Hälfte davon wieder zu Frauenberg abliefern; dort soll man ihn nehmen. Sie sind dann der Bürgschaft ledig. Dies soll nicht aus Leichtsinn oder Feindschaft geschehen. Müssen die Bürgen die Summe zahlen, können sie an Gerlachs Leib und Gut greifen, wo sie es finden, und sich daran schadlos halten. Gerlach und die Bürgen bitten Konrad Pfarrer zu Niederbrombach (Bram-) um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.