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2/2 [fol. 38']: 1575 Mai 1 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. II
Enthält: Anwesend: Rektor Snepfius; 1.) Bericht des Tübinger Bürgers Stentzing über die Verdingung seines Sohnes in die Lehre bei Buchbinder Mag. Johann Wild und Bezahlung des Lehrgeldes sowie Begehr um dessen Rückzahlung wg. Schlagen des Jungen: Überweisung an das Konsistorium. [UAT 2/2, Bl. 39]; 2.) Supplik des Gall Ral um Aufschub des Termins seiner Geldrückzahlung: Abschlagung. [UAT 2/2, Bl. 39]; 3.) Bericht des Dr. Hochmann über seine und des Syndikus Verhandlung mit den Amtleuten zu Rotenburg wg. eines Stalls für das Vieh des Brunmüller, Vertagung des Termins auf 10. Mai und mittlerweile Erlaubnis an B. zum Viehtreiben: Verordnung der Dres. Varenbüler und Hochmann sowie dem Syndikus zum neuen Termin. (Kalgweil) [UAT 2/2, Bl. 39]; 4.) Wahl des Dr. Chilian Vogler zum neuen Rektor. [UAT 2/2, Bl. 39]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.