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Tausch von Waldgrundstücken und Haubergen im Freudenberger Forst
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Vertauschung einiger kleiner Waldstücke gegen ein mitten im Wald gelegenes Stück Hauberg im Freudenberger Forst (1790); Eintausch zweier Hauberge im Eichstätter Hain und zwischen den Wäldern gegen den Bruchwald und einige kleine Waldstreifen im Freudenberger Forst (1790-1791); Eintausch des dem Johann Hermann Schreiber senior zu Freudenberg gehörenden Feldes im so genannten Tiergarten am Eichstätter Hain gegen ein Stück im neuen Wäldchen (1792); Gesuch des Johannes Harth zu Freudenberg um Vertauschung von Waldstücken (1802); Untersuchungen des Forstinspektors Keller gegen den Flecken Freudenberg wegen Abtriebs auf einem herrschaftlichen Hauberg (1812). Korrespondenten u.a.: Forstinspektor von Witzeleben (Dillemburg), Oberjäger Cramer (Siegen), Amtmann F. A. Diesterweg (Freudenberg), Forstinspektor Keler (Freudenberg).
Sachakte
Zgg. 61/1940 III 616
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.