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2/2 [fol. 54]: 1554 September 21 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. II
Enthält: Anwesend: Rektor Schnepfius; 1.) Petition der Dekane der Theologischen Fakultät, Rektor Schnepfius und der Juristischen Fakultät, Dr. Nicolaus Varenbülerus, um Anwesenheit des Senats bei der Ermahnung der jeweiligen Studenten zur Beachtung der neuen Ordination; Bericht der zwei anderen Dekane über entspr. Ermahnung ihrer Studenten: Bewilligung bei einzelner Vorführung, aber [zusätzliche] spätere Ermahnung durch die beiden Dekane. Ausführung im Senat. (Herzog) [UAT 2/2, Bl. 54]; 2.) Ermahnung durch den Kanzler zur Einhaltung des Tanzverbots und vermehrtem Beten: Verschiebung wg. unklarer Ausdrucksweise in den Statuten. [UAT 2/2, Bl. 55]; 3.) Verhandlung mit den Kostherren betr. das wöchentliche Kostgeld: im Senat Bitte an sie um dessen Verringerung; Antwort durch Mag. Georg Liebler und sein Angebot von 1 fl Kostgeld: Bewilligung, mit Vorbehalt einer späteren Änderung bei der Rektorwahl an Lucae. [UAT 2/2, Bl. 56]; 4.) Überteuerung der Studentenstuben: Taxierung durch Mag. Georg Hitzler und Sebastian Schrötter sowie einen Stadtrat; dann weitere Beratung. [UAT 2/2, Bl. 56]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.