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6/25 [Nr. 40b]: (D) [1591] (T) Universität an die Visitationskommissare (Beantwortung des Rezesses der Visitation von 1591
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Enthält: (I) 1) Die studd. iuris, besonders die subsidiarii, wurden ohne viel Erfolg zum Opponieren in den publicis disputationibus ermahnt.; 2) Über die subsidiarii wurde der Kanzlei berichtet.; 3) M. Georg Burckhardt legt ein Gutachten wegen seiner Dialektik bei.; 4) Die Kostherren müssen vierteljährlich Tischzettel mit dem Extraaufwand ihrer Kostgänger vorlegen; gegen Exzesse wird vorgegangen.; 5) Das überflüssige Zechen wurde abgestellt, kommt aber bei den Balbieren wieder auf. Dem M. (Johann Heinrich) Stockheim wurden wegen unordentlichen Lebens die privilegia universitatis entzogen; er zieht immer noch Studenten an sich; Bitte, den Stadtmagistrat zum Vorgehen gegen ihn und die Balbierer zu veranlassen.; 6) M. Georg Burckhardt wurde zum Bibliothekar bestellt, die Bibliothek an einen passenden Ort gebracht und ein Katalog angelegt. Ein praeceptor stipendiariorum Grempii fehlt, M. Burckhardt ist dazu bereit.; 7) Die Univ. will keinen besonderen Koch im Stipendio Mart. anstellen. (vgl. 33a) (174-176').
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.