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Erbvergleich Kranepol
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Enthält: Johan Gerhard Kranepol vergleicht sich 1676 mit seinem Schwager Franz Johanninck und seinen minderjährigen Geschwistern Herman, Christine, Bernard und Maria. Der Vater war Ortwin Kranepol; Vormünder sind Dr. Gerhard Frye und Gerhard Ribbers. Verbriefte Forderungen werden geteilt; daraus folgende Namen: Johan Loissing, Johan Lammers und Johan Wordtman in Havixbeck; Johan Werninck in Sandrup; Albert Helmans; Bernd Otto; Colonus Berndt Schulte-Aussel; Berndt Brüninck gen. Volkamp; Diederich Schulte Detten, dessen Bürge 1628 Schmied Johan Hesseling in Schapdetten, jetzt aber Schmied Wessel Boerse in Schapdetten ist; Colon Henrich Merschman; Berndt Grovers in Billerbeck; Henrich Revick gen. Piper in Havixbeck, dessen Bürge der Wirt Segeler daselbst ist; Herman Dirckman in Altenberge; Johan Ahlers in Billerbeck; Henrich Herckendorff; Johan Henrichman in Nottuln; Herman Wittelhove in Havixbeck; Johan Potthast; Henrich Holthues, Vogt in Havixbeck; Berndt Eggers in Havixbeck; Kaspar Strick; Katharina Richter alias Thwickel; Herman Loissing; Christoffer Hermeling; Johan Spalthoff.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.