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Unterstützung der Geschädigten der Feuersbrunst zu Burbach am 04.06.1758, Band 4
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.5. Bau- und Brandsachen
1769-1771
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Promemoria und Gutachten des Kammerassessors Ginsberg vom 30.01.1769 betreffend die von Johann Anton Weber eingereichte Kollektengelderrechnung, mit abschriftlichen Anhängen; Gesuche des Burbacher Brandgeschädigten Jacob Örter um eine Anleihe; Gesuch des Burbacher Brandgeschädigten Johannes Schohler um eine Anleihe und Baufuhre; Beitreibung rückständiger Kollektengelder für die Burbacher Brandgeschädigten; Supplik der Burbacher Brandgeschädigten wegen der rückständigen Kollektengelder des Kollektanten Johann Conrad Dörr zu Donsbach; Suppliken des Johann Anton Weber zu Altenseelbach wegen seiner Kollektenrechnung; Gesuche Burbacher Brandgeschädigter um einen Ausstand zur Bezahlung noch ausstehender Kassenvorschussgelder; Gesuche des Burbacher Brandgeschädigten Notar Johann Georg Ernst Weber und Johannes Brambach um eine Anleihe aus der herrschaftlichen Kasse; Gesuch des Brandgeschädigten Georg Wilhelm Brücher und Konsorten um einen Zahlungsausstand; Berechnung und Repartition der vom Kollektanten Johann Anton Weber für die Burbacher Brandgeschädigten eingesammelten und am 29.07.1769 ausgeteilten Kollektengelder (1770); Gesuch des Burbacher Brandgeschädigten Hans Peter Heyderich um einen weiteren Nachlass an dem erhaltenen Kassenvorschuss; Korrespondenten u.a.: Kammerassessor J. H. Ginsberg (Dillenburg), L. Künckel (Neunkirchen), Justizrat Schenck (Siegen), Dapping (Dillenburg), W. Spies (Dillenburg), Clotz (Hachenburg), Regierungssekretär Dressler (Dillenburg), von Rauschard (Dillenburg), Spanknabe (Dillenburg), Johannes Brambach (Burbach), Amtsvogt Hofmann (Burbach), J. F. Jäger (Dillenburg), Schlossermeister Hans Peter Heyderich (Burbach),
163 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.