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Klagen gegen das Theater- und Musikpersonal, Buchstabe A - G
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Enthält: Hofmusikus Ernst Amon gegen Fagottist Schwarz aus Berlin, 1809; Billettabnehmer Bachmann gegen Oberfinanzrat von Spiettler, 1809; Wagenmeister Barth gegen Chordirektor Sutor, 1806; Maschinist Baßmann gegen Theaterzimmermann Karl Schmidt, 1811; Schauspielerin Beller gegen Tänzerin Heindel, 1810; Schauspielerin Beller gegen Schauspieler Keppler, 1814; Choristin Maria Rieser gegen die junge Fosetta, 1816; Sekretärin M. Bürger gegen Souffleur Weitzel, 1807; Klagen von Choristen gegen den Requisiteur Weizel wegen Chorgeld, 1808; Choristinnen Fosetta, Wieland und Weber gegen die Garderobiere Dardaillon, 1811; Postamtssekretär Daser gegen Schauspieler Decker, 1807; Theaterschneider Debuisère gegen Garderobiere Charlotte Dardaillon, 1810; Schauspielerin Decker gegen ihren Ehemann, 1807; Sängerin Dietz wegen ihres Ausscheidens bei der Kirchenmusik, 1805; Theaterdirektion gegen die Theaterschneider Christoph Friedrich Kleinmann und Friedrich Ludwig Rapp, 1816; Hofrat Döring gegen Extraprobator Dobelbauer, 1816; Hofrat Döring gegen Schauspieler Gehlhaar, 1809; Hofrat Döring gegen den Hofmarschall Amtssekretär Hiemer, 1812; Hofrat Döring gegen den Sänger Krebs, darin: Klage des Hofrats Döring gegen den Dekorationsmaler Professor Viktor Heideloff, 1805 - 1808; Regisseur Eßlair gegen Schauspieler Lembert, 1817; Grafen von Firmas Peries gegen den Schauspieler Vinzens, 1811; Regisseur Fischer gegen den Musikus Graff, 1807; Apotheker Frank gegen den Orchesterdirektor Ris, 1809; Schauspielerin Karoline Gauß (die Mutter) gegen den Musikus Riesam wegen Beleidigung, 1808; Musikus Graff gegen den Kutscher Jakob Zinser, 1806; der sich im Hoftheater aufhaltende Gautier aus Lyon gegen den Schauspieler Weberling, 1809; Obriststallmeister von Görlitz gegen Hofrat Döring, 1806; Schauspieler Goßler gegen Schauspieler Hartmann, 1811; Musikus Wilhelm Friedrich Hirschmann gegen Musikus Graff, 1806; ledige Auguste Groß aus Stuttgart gegen den Orchesterdirektor Ris, 1813
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.