Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Die verschiedenen Apothekerprivilegien (Übersicht und Aufzeichnung)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
A Rep. 016 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für Handel und Gewerbe
A Rep. 016 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für Handel und Gewerbe >> 08. Aufsicht über die Berufsgruppen >> 08.01. Gesundheitswesen >> 08.01.01. Apotheker
1811 - 1864
Darin: Zeitungsausschnitte u.a. betr. Aufhebung der Generalprivilegien in den ehemaligen westrheinischen Landesteilen, Ankauf von Apotheken, Anlegung neuer Apotheken, neue "Friedrichstädtische Apotheke" 1840 in der Friedrichstraße 19, Übertragung der Apotheken an Söhne und Enkel bzw. qualifizierte Nachfolger, Blutegel, Neueröffnung von Apotheken.
Enthält u.a.: Verzeichnis der von den in unseren Hypothekenbüchern eingetragenen vererblichen und veräußerlichen Gerechtigkeiten hiesiger Residenz nämlich die Privilegien der Apotheken mit den darauf im Hypothekenbuche eingetragenen unablaßlichen Gefallen und Abgaben ingleichen den Schulden vom 11.11.1811 (Extract des Stadtgerichts -> Abschrift des Verzeichnisses der bestehenden Apothekenprivilegien 1811, bestätigt vom Stadtgericht 1812 (1. Apothekerprivilegium auf der Friedrichstadt: Apotheke zum goldenen Löwen genannt, Johann Heinrich Julius Stabenow, Jerusalemer Straße, erkauft 04.12.1808; 2. Apothekerprivilegium in Cöln: privilegierter Medizinapotheker Johann Friedrich Koehn, Scharrenstraße, erkauft 06.07.1803; 3. Apothekerprivilegium in Cöln: Apotheke zum Elephanten genannt, August Wilhelm Berend, erkauft 12.02.1792; 4. Apothekerprivilegium in der Königstadt: Apotheker Johann Christian Carl Schrader und dessen Ehefrau geb. Köhler, Neue Königstraße, erkauft 29.10.1794; 5. Apothekerprivilegium in der Friedrichstadt: privilegierter Apotheker Emanuel Friedrich Ludwig Kunde, Brüderstraße, erkauft 05.08.1791; 6. Apothekerprivilegium in Friedrichswerder: Apotheke das Einhorn genannt, verwittwete Geheime Rätin Caps [Laps] geb. Drescherling, erkauft 30.10.1787; 7. Apothekerprivilegium in Berlin: approbierter Medizinapotheker George Wilhelm Friedrich, Spandauer Straße, erkauft 21.03.1800; 8. Apothekerprivilegium in der Friedrichstadt: Witwe Schwanfeld geb. Piescke, erkauft 07.04.1808; 9. Apothekerprivilegium in Kölln: Apotheke zum roten Adler [rothen Adler] genannt, Apotheker Christian August Friedrich Koerber, erkauft 08.01.1810; 10. Apothekerprivilegium in Berlin: Witwe Rosemarie geb. Rose, Spandauer Straße, erkauft 18.06.1808; 11. Apothekerprivilegium in der Königstadt: Medizinapotheker Carl Friedrich Kobes, Rosenthaler Straße, erkauft 24.04.1799; 12. Apothekerprivilegium in Berlin: Apotheker Heinrich Daniel Friedrich Tiefensee, erkauft 27.01.1798; 13. Apothekerprivilegium in der Luisenstadt: Apotheke zum schwarzen Adler, Medizinapotheker Johann Gottlieb Wilhelm Iser genannt, Neue Roßstraße, erkauft 20.06.1805; 14. Apothekerprivilegium in der Neustadt: Johann Friedrich Werneberg, erkauft 20.10.1792; 15. Apothekerprivilegium in der Neustadt: Witwe Lucae Charlotte Louise Dorothea Philippine geb. Lange, Unter den Linden, erkauft 20.05.1807; 16. Apothekerprivilegium in Berlin: Apotheker Carl August Lezius, erkauft 28.06.1797; 17. Apothekerprivilegium in Berlin: Assessor des Obercollegii medicinal sanitatis Christian Gottfried Flithner, erkauft 08.09.1797; 18. Apothekerprivilegium in der Friedrichstadt: Apotheke zum Engel genannt, Friedrich Heinrich Jacob Wendland, erkauft 29.09.1798).- Verzeichnis der im Hypothekenbuch des Königlichen Französischen Coloniegericht zu Berlin als Privilegium eingetragene ausschließlich vererbliche und unveräußerliche Gewerksberechtigung (Friedrich Wilhelm Baerwald 17.09.1807, Geschwister Carita, Johann Daniel Haussmann 1801, Johann Ludwig Allouthery 29.06.1796).- Prüfung der Führung des Privilegium für die Silvay-Leddihnsche Apotheke, vormals Müllersche bzw. 1724 Aschenbornsche Apotheke.- Kaufkontrakt aus dem Hypothekenbuch des Kammergerichts Berlin zwischen Apotheker Ernst Ferdinand Julius Silway und Bergrat Johann Philipp Müller vom 13.02.1804, beinhaltend Daten zu Gläubigern wie verwitwete Kammerherrin Marie Elisabeth von Homboldt geb. Colomb.- Kaufkontrakt im Hypothekenbuch des Kammergerichts betr. die Apotheke im Köllnischen Viertel Oberfeldapotheker George Samuel Thormann und Apotheker Samuel Friedrich Leddihn aus Spandau.- Abschrift 1811 des Vertrags zum Verkauf der Apotheke zur güldenen Kugel an Apotheker Friedrich Aschenborn von der Witwe des Johann Christoph Maikern, Salome Catharina Merkern geb. Schmitt, vom 24.10.1724.- Nachfragen der Königlichen Kurmärkischen Regierung zu Abschätzungen der Apotheke am Molkenmarkt (Silwaysche Apotheke), Leddihnsche Apotheke auf dem Cöllnischen Fischmarkt und Mitteilungen des Magistrats zur Aussetzung der Abschätzungen durch die Beschlüsse der Stadtverordneten.- Antrag der Apotheker an den Magistrat zur Prüfung der Aufhebung der Apothekerprivilegien durch eine Verfügung der Königlichen Kurmärkischen Regierung 1813 (mit Unterschriften der Apotheker).- Privilegium für Johann Christoph Schrader für Haus und Apotheke am Molkenmarkt 19.09.1816 mit Hinweis auf die ehemaligen Apotheken von Bartholomäus Zorn, Christoph Föllerich und Aschenborn (Abschrift von 16.04.1780).- Privilegium von Georg Friedrich Aschenborn (Abschrift vom 24.10.1724).- Anschreiben der Apotheker vom 11.03.1813.- Mitteilung der Polizei 1813, das von der Ablösung der Apothekengerechtigkeiten bzw. Apothekenprivilegien zur Zeit abgesehen wird.- Gewerbesteuer (Abschrift aus dem Amtsblatt vom 29.09.1815).- Mitteilungen der Bezirksvorsteher zur erwünschten Einrichtung neuer Apotheken.
Archivale
Apotheker
Apothekerprivilegien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.