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Ausweisungen (Generalia und Spezialia) und innerer Dienstbetrieb der Hilfsstelle
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 13. Innerer Dienst der Hilfsstelle für Ausgewiesene
1923-1926
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Einführung eines Gutscheinverfahrens für den Transport ausgewiesener Reichs- und Staatsbeamter mit der Eisenbahn durch die Reichsbahndirektion Münster, Februar 1923 - Anweisung des Regierungspräsidenten an die Kommunen zur Nicht-Gewährung von Vorschüssen an Ausgewiesene, an die Wohnungsämter der Kommunen zur Einsendung von Listen freistehenden Wohnraums und von Speichern und Lagerräumen zur Unterstellung von Möbeln, Februar 1923 - Nichtzuständigkeitserklärung der Kasseler Haupthilfsstelle für einen bereits 1921 ausgewiesenen Rechtsanwalt aus Essen - Vom Reichsministerium des Innern veranlasste Besprechung in der Regierung Münster über die Einrichtung der Hilfsstelle und ihre Aufgaben am 23. März 1923 (ohne Protokoll) - Anfrage der Technischen Nothilfe, Landesunterbezirk Münsterland bei der Flüchtlingsfürsorge bei der Regierung Münster betreffend Hilfe für ein Ehepaar - Anfrage des Fellhändlers Heinrich Wegener aus Neuhaldensleben nach einem 10-11jährigen Jungen aus dem Ruhrgebiet als von ihm zu erziehenden Geschäftsnachfolger, 1923 - Liste der von den Franzosen und Belgiern besetzten Orte im Regierungsbezirk Münster, 1. April 1923 (vgl. Nr. 12, 23) - Bericht über die Ankunft und Unterbringung von 42 Eisenbahner-Familien mit 117 Kindern aus dem Bereich der Eisenbahnstecke Bonn - Euskirchen in Münster und im Amt Drensteinfurt im Westfälischen Merkur vom 4. Mai 1923 - Liste über den Verbleib der Schutzpolizeien Oberhausen (in Rheine), Recklinghausen (Burgsteinfurt), Gelsenkirchen (Herne bei Iserlohn), Dortmund (in Soest), Buer (in Coesfeld), Gladbeck (in Borken), Mai 1923 - Nutzung der Diensttelefone für Privatgespräche - Höhe der Unterstützung für den Bergwerksdirektor Bellmann von der Zeche Carolus Magnus und Bürovorsteher Heinz mit Familie und Klagen über die Behandlung der Ausgewiesenen - Klage des preußischen Innenministers über die ungenügende Umsetzung der Richtlinien zur Vereinfachung des Geschäftsgangs und des Schreibwerks vom 15. Juli 1910, 1925 - Beseitigung des Wortes "königlich" auf Aktendeckeln, Hüllen, Umschlägen, Blattsammlungen, Vordrucken, 1926 - Anweisung zum vermehrten Einsatz von Stenotypistinnen statt des Diktats in die Schreibmaschine, 1926 - Unterbringung von wohnungslosen Beamten in Neubauten 1923, 1926 - Erinnerung an die Bestimmung, Briefe an die Ministerien über das Oberpräsidium zu senden, 1926 - Auflösung des Amtes Recklinghausen, 1926
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.