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47/4 [fol. 250]: 1758 August 3 (Senatsprotokoll)
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Enthält: Anwesend: Schottius; Reuss; Sartorius; Hoffmannus; Smalcalderus; Harpprechtus jun.; Moeglingius jun.; Sigwartus; Ploncquetius; Kiesius;; Bekanntgabe von: a) Bestrafung von (N:) Weimar (Weimer), Commerell, Schwindratzheim und Schade und deren Abbitte auf dem Rathaus. [UAT 47/4, Bl. 250]; b) Schreiben von Rat Klemm einen Antrag an das Corpus acad. betreffend. [UAT 47/4, Bl. 250]; 1.) Anfrage der Universität Rinteln wegen Streit mit dortigem Stadtmagistrat. [UAT 47/4, Bl. 250']; 2.) Wiederholte Bitte von Prof. med. Seubert um Anweisung eines Kirchenstandes. [UAT 47/4, Bl. 250']; 3.) Fürstliches Schreiben wegen der Statuten Philos. [UAT 47/4, Bl. 250']; 4.) Fürstliches Schreiben wegen Petitum von Dr. Helfferich über nachlass der Zinsen beim Remanet seines Vaters bei den Stip. Broll und Kellenbeuz. (Administrator Smalcalder). [UAT 47/4, Bl. 250']; 5.) Weiterleitung des Schreibens von Frau Prof. Hoffmann wegen ihres Sohnes Benjamin an Collegium Decanorum. [UAT 47/4, Bl. 251]; 6.) Wiederholte Klage von (N.) Breitinger gegen (N.) Closs wegen eines Pasquill gegen die Schweizer. [UAT 47/4, Bl. 251]; 7.) Konfirmierung des Schwederschen Hausverkaufs an Dr. Palm. (von Leonrodt, Schwedersche Erben, Lic. Weire) [UAT 47/4, Bl. 251] (Anm. 1: Vgl. UAT 44/21 Nr. 621 und Faber 30/134b).; 8.) Konfirmierung des Hausverkaufs von Klosterkoch Kugler an (N.) Sansenhofer und Deponierung des Kaufschillings beim Rektoramt wegen Befriedigung der Gläubiger Apotheker Gaum, Schuhmacher Linsing von Stuttgart, (N.) Aichel. [UAT 47/4, Bl. 251']; 9.) Erhöhte Pension für Ludwig Jacob, Sohn des Mag. Philipp Friedrich Hiller, Pfarrer zu Steinheim, aus dem stip. Kellenbenz. (Administrator Smalcalder). [UAT 47/4, Bl. 251']; 10.) Lebergeld für Chistoph Kellenebnz, metzgerlehrling, Sohn des Christoph Kellenbenz aus Kleineißlingen, Göppinger Guts, aus dem Stip. Kellenbenianum (Administrator Smalcalder). [UAT 47/4, Bl. 251']; 11.) Erhöhung der Pension aus Stip. Kellenbenz für Sohn der Faktorswitwe Braun aus Ludwigstal, Lorenz. (Administrator Smalcalder). [UAT 47/4, Bl. 252]; 12.) Stip. Fleckianum für Christian Gottlieb Reuss aus Sulz, Sohn des Leibmedicus Reuss. (Administrator Kies). [UAT 47/4, Bl. 252]; 13.) Gratial für stud. jur. Christoph Gottlieb Greis aus dem Stip. Fleckianum. (Administrator Kies). [UAT 47/4, Bl. 252]; 14.) Bitte des Pfarrer Schmid von Oberwälden um Beitrag aus Stip. Fabianum für seinen Sohn Thomas Friedrich Gottlieb. Weiterleitung an Administrator Hoffmann. [UAT 47/4, Bl. 252]; 15.) Konfirmierung eines Ackerverkaufs von Syndicus Gaum an Bäcker Riesß. [UAT 47/4, Bl. 252']; 16.) Gratial für (N.) Schweicklin, (N.) Baumännin, zwei Feldinnen, (N.) Lehmännin, Weingärtner, Hahn, Rebecca Grübin, Barbara Kortin, Strumpfweber Widmann, (N.) Bäckin Rotgerberswitwe, Ludwig Wolfgang Grüb, Schneider, Agnes Regina Gförerin, ledig. [UAT 47/4, Bl. 252']; 17.) Antrag an Kanzler Reuss auf Reparatur des Kanzler- und Wachhauses. Weiterleitung an Collegium Deputatorum. [UAT 47/4, Bl. 252']; 18.) Erinnerung an Ringinger Sache durch Dr. Hoffmann. (Reinschrift der Conclusa fehlt, Konzept fol. 253). [UAT 47/4, Bl. 252']
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.