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Schuldforderungen der Junker von Bicken vom Fürstlich Oranien-Nassauische Hause
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.3. Schuldenwesen der Fürsten und des Landes
(1446) 1536-1699
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschriften von Schuldverschreibungen des Grafen Wilhelm zu Nassau über aufgenommene Kapitalien beim Stiftskanonikus Johann von Bicken zu Mainz, Philipp von Bicken sowie bei Eberhard und Conrad von Bicken (1536-1556); Schuldverschreibung des Johann Henrich Freiherr zu Reiffenbergk über ein aufgenommenes Kapital bei Jost Philipp von Bicken (1610); Abrechnungen von Pensionszahlungen; Korrespondenzen zwischen der nassauischen Regierung/Kanzlei und den Junkern von Bicken wegen Pensionszahlungen; Abschrift einer Schuldverschreibung des Grafen Heinrich zu Nassau über 1700 Goldgulden des Philipp von Bicken (20.03.1446); Supplik der Junker von Bicken an den Kaiser wegen rückständiger Schuldenzahlungen der katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen (1680); Prozess der Junker von Bicken gegen die Fürsten zu Nassau-Siegen vor dem Reichskammergericht wegen rückständiger Schuldforderungen (1680-1699); Korrespondenzen der Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen und Georg zu Nassau-Dillenburg wegen des Bickenschen Legats (1613-1617). Korrespondenten u.a.: Rat und Kammerherr Johann Henrich Freiherr zu Reiffenbergk (Wörheim = Wertheim ?), Nicolaus Eulner, Henrich Petri, Christoph Altgelt, Rentmeister Johannes Becker, Anna Elisabeth von Bicken geborene Eltz (Hain), Johann Friedrich von Bicken (Hain), Philipp Caspar von Bicken (Hain, Heiligenstadt, Mainz, Erfurt), Franz Martin Menßhengen, Johannes Anton Lessenich, Friedrich Wilhelm Freiherr von Bicken (Hain), Advokat Steinhausen, Georg Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen.
156 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.