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Landarmenbehörde für den Jagstkreis, Verschiedenes
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 3. Armen- und Fürsorgewesen >> 3.4 Landarmenbehörde für den Jagstkreis
1895-1924
Enthält v.a.: Beschwerde des Vorsitzenden der Landarmenbehörde für den Jagstkreis gegen das Oberamt Ellwangen wegen verweigerter Hilfeleistung, Qu. 1-9, 1902-1903; Armenunterstützung der in Töss (Schweiz) wohnhaften Witwe Maria Reiber, geb. Lessler, geb. 1860, von Stuttgart und ihrer 3 minderjährigen Kinder, 2 Schr., 1903; Verwendung des Kanzleigehilfen Bea zur Anlegung und Fortführung des Hauptbuchs zur Landarmenpflegerechnung, Ersatz der Hälfte des Gehalts des erkrankten und arbeitsunfähigen Schreibgehilfen Bea an die Landarmenpflege Ellwangen durch die Pensionskasse für Körperschaftsbeamte, 7 Schr., 1904, 1919; Geschenk für Regierungsrat Entress, Vorsitzender der Landarmenbehörde, anläßlich seiner silbernen Hochzeit und 8jährigen Dienstzeit als Vorsitzender, 3 Schr., 1904; Brandfall auf der Landarmenanstalt Rabenhof, 2 Schr., 1906; Titelverleihungen durch Landarmenbehörden, 1 Schr., 1917; Beschwerde des Verwaltungsgehilfen Anton Bucher wegen seiner fristlosen Entlassung aus dem Dienst der Landarmenbehörde für den Jagstkreis, 5 Schr., 1921; Durchführung der Abbauvorschriften bei den Landarmenverbänden, 3 Schr., 1924.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.