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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Horst
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.2. Arrondissement Kleve
(1797) 1805-1813
Enthaeltvermerke: : Reklamation des Wohltätigkeitsbüros der Mairie Bree für die Armen der Commune Blerick von acht Kapitalien, die. die Commune Blerick dem St. Marienkonvent von Venlo (Marienweyde) schuldet; Reklamation der Armenverwalter von Meerlo und Swolgen von zwei Kapitalien, die aus dem Konvent der Weißen Frauen in Venlo stammen; Entdeckung von verheimlichten Kapitalien zugunsten des Wohltätigkeitsbüros des Kantons Horst; Streit zwischen Wilhelm Matthias Eymaels und Frau von Haeften über ihre beiderseitigen Rechte an den von ihnen erworbenen Teilen des Konvents Bethlehem in Oostrum (mit Plan des Konvents 1806); Annullierung des Kaufs des Hamschenhofs in Kellen durch Peter Arnold Venhorst, Maire von Meerlo; Eigentumsansprüche des Grafen Lobau auf die Gehölze Lohe und Rovennen zu Broekhuissen, Starzhofund Mühlenbüschgen zu Helden; Erwerb von HofHeeschkenshof und Wald Heeskensbos durch Johann Hermann Haffmann aus Horst; Eigentum der Maire von Broekhuizen an dem Gut Oyense Driessen; Reklamation der Mairie Horst gegen den Verkauf der Gemeindeteiche, deren Ufer als Wäschebleiche dienen; Reklamation des Maire von Meerlo gegen den Verkauf der zum Fischfang verpachteten Gemeindesümpfe von Meerlo, Blitterswyck und Swolgen zugunsten der Amortisationskasse
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.