Dr. Gregor Neithardt, Domherr und Pfarrer des Hochstifts zu Augsburg, und Heinrich Neithardt d. Ä., Bürger zu Ulm, erneuern die Ordnung über die Neithardt'sche Studienstiftung von 1437 und 1498 nach ihren Erfahrungen als Pfleger derselben, um bestehende Mängel zu beheben. Die Ordnung umfasst nun 21 Artikel. Festgehalten werden u. a. die Steigerung des jährlichen Zinses des 1498 gestifteten Vermögens von 80 auf 106 fl. sowie dessen detaillierte Vergabemodalitäten an die Familienmitglieder. Die Erneuerung erfolgt mit Zustimmung von Dr. Matthäus, Ulrich, Heinrich d. J. zu Ulm, den Brüdern Wilhelm, Ludwig und Heinrich Neithardt, sowie Egloff Stöbenhaber und Hans Lieb. Beliegend: undatierter, wohl späterer Papierbogen mit Notizen zu verschiedenen Artikeln der Ordnung.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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