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Niederschriften über Sitzungen des Staatsministeriums mit Beilagen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> C. Staatsministerium und unterstellte Behörden >> 1. Staatsministerium (Landesregierung) und Staats- bzw. Ministerpräsident
Nov. 1918 - Dez. 1919
Enthält u.a.: Milderung der Friedensbedingungen, Proteste gegen den Friedensvertrag von Versailles (Protokolle vom 12.11.1918, 10., 12., 21., 24. und 28.5. sowie 1. und 20.6.1919); Gerüchte über Putschmöglichkeiten (Protokoll vom 15.11. 1918); allgemeine Amnestie (Protokolle vom 15., 19., 21.11. und 23.12.1918); Vertretung organisierter Frauen in der provisorischen Regierung (Protokoll vom 17.11.1918); Satzungen für die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte (Protokoll vom 11.12.1918); Zulassung von Männerordensniederlassungen (Protokoll vom 16.12.1918); gemeinsames Vorgehen der süddeutschen Staaten in Ernährungsfragen (Protokoll vom 19.12.1918); Beschaffung von Lebensmitteln und Rohstoffen im neutralen Ausland seitens des Landes (Protokolle vom 11. und 26.3. 1919); Kreditvertrag des Landes mit einer Banken- und Industriellengruppe in der Schweiz (Protokoll vom 24.7.1919); Zuzug von Fremden nach Stuttgart, Säuberung Stuttgarts von landfremden Elementen (Protokolle vom 11./12.3., 2. und 11.4. sowie 12.5.1919); Schließung der Hochschulen (Protokoll vom 26.3.1919); Verhängung und Aufhebung des Belagerungszustandes (Protokolle vom 31.3., 2., 10., 17. und 21.4.1919); Ausrufung der Räterepublik in Bayern, württembergische Gegenmaßnahmen (Protokolle vom 6., 10., 11. und 15.4. sowie 6., 10. und 21.5.1919); Vorwürfe gegen Unterstaaatssekretär Krais im Kriegsministerium, Verhältnis des Ministeriums zur Landesregierung und Rücktritt des Kriegsministers Herrmann (Protokolle vom 6., 9., 10., 12., 20. und 28.5. sowie 7., 25. und 26.6.1919); Streikrecht der Offiziere (Protokoll vom 23.6.1919); Entwurf eines Gesetzes bzw. einer Verordnung betr. die russischen Kriegsgefangenen (Protokolle vom 10.7., 7.8. und 1.11.1919); Gründung einer Bibliothek und eines wissenschaftlichen Instituts für Elsaß-Lothringen in Stuttgart (Protokoll vom 8.9.1919); Verbot des Fahrens mit Personenkraftwagen (Protokoll vom 5.11.1919).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.