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Anordnungen des Arbeitsamtes Leipzig und des Stammlagers IV G Leipzig zum Arbeitkräfteeinsatz
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20969 Zuckerfabrik Markranstädt AG, Nr. 1 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20969 Zuckerfabrik Markranstädt AG
20969 Zuckerfabrik Markranstädt AG >> Archivalien
1940 - 1944
Enthält u. a.: Meldungen über Zu- und Abgänge ausländischer Zwangsarbeiter.- Namenslisten englischer, sowjetischer, polnischer, französischer Kriegsgefangener.- Überführungen in Kriegsgefangenenkrankenreviere Leipzig und Taucha, Kriegsgefangenenlazarette Bad Lausick, Brandis, Merseburg, Mühlberg, Oschatz, Waldpolenz und Zeithain.- Umsetzung in andere Betriebe: Ziegelwerk Gebr. Schubert, Eythra (poln. Arbeiter), Fa. Schmidt & Steinbach, Dahlen, Landkraftwerke Leipzig AG, Kulkwitz, Abt. Braunkohlenwerk (frz. Kriegsgefangene), Städtisches Gaswerk Leipzig, Schumann & Co., Leipzig, R. Sack, Leipzig, Bahnhof Leipzig, Günther & Fiedler, Leipzig, Hydrosandsteinwerk Leipzig, Fricke, Leipzig, Hugo Luckner, Leipzig, Pittler AG, Leipzig, Gebr. Naumann, Leipzig, Kühltransit AG, Leipzig, Bahnmeisterei Leipzig-Wahren, Tränkel & Viebahn, Holzhausen, Schuhmachermeister Ranft, Wurzen; Firmen in Markranstädt, u. a.: Berhold & Lang, Paul Trommer, Guido Etzold, Dr. Gaspary; Mitteldeutsche Motorenwerke Taucha, Schuhmacher Ranft, Wurzen sowie landwirtschaftliche und Gartenbaubetriebe in Markranstädt, Holzhausen, Markkleeberg, Leipzig, Wiederitzsch und Rehbach.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.