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2/5 [fol. 60']: 1597 Juli 20 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Halbrütter, Herbrand, Gerlach, Harprecht, Hochmann, Magirus, Mögling, Müller, Möstlin, Zigler; 1.) Konzept wg. des von Huber zugeschickten Büchleins: Bewilligung. [UAT 2/5, Bl. 60']; 2.) Petition des Schwiegersohnes des verst. Mag. Hans König um Befreiung von der Nachsteuer: Bedenkzeit. [UAT 2/5, Bl. 61]; 3.) Schreiben des Dr. Fleiner (?) wg. des Gartens des Baur: Fallenlassen der Sache. [UAT 2/5, Bl. 61]; 4.) Hzl. Reskript betr. Hesum (?) gegen Parsimonius: Willfahrung gemäß der Zitation. [UAT 2/5, Bl. 61]; 5.) Entschuldigung des Maler und seines Mitwächters für ungebührliches Verhalten bei der Wache: Erkundigung über die Sache. [UAT 2/5, Bl. 61]; 6.) Verteidigung des Alexander Hock wg. der Anklage des durch ein Eheversprechen erschlichenen Beischlafs mit seiner Magd und seine Bitte, diese aus seinem Haus zu schaffen: Verhör der Magd vor dem Konsistorium und Abgabe der Sache nach Stuttgart. [UAT 2/5, Bl. 61]; 7.) Kaufvertrag zwischen Johann Episcopius (Anm. 1) und Hans Brecht: Konfirmation sowie Befehl der Ausfertigung eines Kauf- und Schuldbriefes. (Veit Kraus; Bebenhausen) [UAT 2/5, Bl. 61']; Anm. 1: MUT 221, 16.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.