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Gerhard von Eppenrode und seine Frau Künne verkaufen den Nonnen des Klosters Frauensee, Metze von Romrod, Gele von Uffhausen, Katharina und Kunne ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1372 Januar 1
Ausf., Pergament (13,5 x 24,0 cm) mit anhängendem Siegel (d = 32 mm)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: in die octave nativitatis Christi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gerhard von Eppenrode und seine Frau Künne verkaufen den Nonnen des Klosters Frauensee, Metze von Romrod, Gele von Uffhausen, Katharina und Kunne von Trümbach, auf Wiederkauf eine Gült von zwei Pfund Vachaer Währung aus ihrem Vorwerk zu Tiefenort für 20 Pfund Heller, wenn das Geschlecht nicht mehr im Kloster wäre, solle die Gült an das Siechhaus zum gemeinen Nutzen fallen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Gerhard von Eppenrod Kaufbrief über 20 Heller jährl(ich) Renemuen an die Klosterjungfrauwen Metze von Romrod de 1372"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers: "han ich Gerhard m(e)y(n) ingesigil vor mich unde myn erben an diß(en) briff gehange(n)"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 182
Zusätzlich liegt eine wohl zeitgenössische Abschrift der Urkunde auf Papier mit aufgedrücktem Siegel (nur noch Reste vorhanden) bei. Diese Abschrift wurde von Heinrich Vogel, Kaplan zu Eisenbach, beglaubigt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.