Jakob von der Schulenburg auf Lübbenau und Lieberose bekundet, dass er Richter und Gemeinde des Dorfes Klein Radden auf ihre Bitte im Beisein ihrer Herrschaft, der Kapellenherren zu Luckau, Benedikt Schuster, Gregor "Jenzcke" und Lukas Martin, ihnen die "ewige miethe" wie anderen umliegenden Dörfern im Lübbenauschen Wald zu gestatten, wofür sie ihm jährlich auf Martini (11. November) 30 Silbergroschen (jeder 12 Pfennige), 10 Scheffel Hafer und 10 Hühner geben wollen, folgendes gewährt habe: dass sie von Michaelis (29. September) bis Walpurgis (1. Mai) Reisig aus dem Wald holen und, "so eyn winter vorfelt", vier Wochen lang auf dem Eis Reisig, Hopfenstangen und Bauholz, dazu einen großen Erlenbaum und einen Schlitten voll Eschenholz bei Tag, ein jeder mit einer Axt und einem Schlitten, wegfahren, jedoch das Gehege, das zum Schloss gehört, verschonen. "geschrieben und gegeben . auf Lobenaw ahm tage Michaelis nach Christi unsers shelickmachers geburt im funfzehenhundersten und im deyunddressichstem jare."

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