Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Oberstleutnant, späteren Oberst Carl Gustav
Marschalck
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Enthält: Korrespondenz vom 29. Dezember 1700 bis 13./23. August 1708, u.a. zu folgenden Inhalten: zur Auslieferung von Deserteuren (1700, 1703, mit Anlage); zu Kriegsgerichtssachen (1701-1704, mit Anlagen, u.a.: Gerichtsprotokoll vom Dezember 1703 wegen Beschwerden der Einwohner zu Lesum über die dortige Dragoner-Einquartierung); zur Werbung eines Dragonerregiments durch Marschalck, dessen Ausrüstung und Generalmusterung (1703, mit Anlagen: Urteil des Stader Stadtgerichts in der Sache des Regimentsauditeurs namens des Oberst Marschalck gegen den Stader Bürger Peter Teder wegen geforderter Kriegsdienste vom 20. Juni 1703, Verzeichnis über Orte und Termine der Musterung); zum Abgang von Soldaten und Unteroffizieren des Marschalck'schen Dragonerregiments an die neu zu werbenden Regimenter des Oberst Gustav Adam Taube und Carl Gustav Düker und deren Ersetzung (1704); zur Ernennung des Kornetts Schweder Dietrich Kleihe zum Leutnant und des Feldwebels Johann Friedrich Marschalck zum Kornett im Marschalck'schen Dragonerregiment (1704); zur Ablieferung von Pistolen und Flinten des Dragonerregiments an das Zeughaus in Stade (1704); zur Verlegung von Dragonern in das Alte Land und das Land Kehdingen wegen Eintreibung der Kontributions- und Konsumtionsrückstände und deren Abzug und Umquartierung (1704, mit beigefügten Patenten und Verzeichnissen vom Juni/Juli 1704); zum Abmarsch des Marschalck'schen Regiments von Stade über Stettin nach Polen und zu Deserteuren des Regiments(1705, mit Verzeichnis); zur Schlacht bei Fraustadt und zum Zustand des Marschalck'schen Regiments (1706); zum weiteren Kriegsverlauf in Polen und zur schwedischen Armee (1706-1707), speziell zur Verstärkung des Marschalck'schen Regiments (1707, mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis des Regiments bei der Musterung am 16. Februar 1707) auch: Facti Species des Oberstleutnant Marschalcks in der Streitsache der Erben des Ritterschaftspräsidenten Jürgen Marschalck gegen den Kammeranwalt wegen Kauf und Verkauf (o.D.); Todesbescheinigungen für die Dragoner Johann Homeyer und Wilcken Ostmer aus dem Gericht Achim, ausgestellt von B. Vendt in Langwedel am 23. und 24. April 1708
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:16485735:Kleihe, Schweder Dietrich
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Marschalck, Carl Gustav, Oberst Teder, Peter, Bürger, Stade Taube, Gustav Adam, Oberst Düker, Carl Gustav, Oberst Kleihe, Schweder Dietrich, Leutnant Marschalck, Johann Friedrich, Kornett Marschalck, Jürgen (Georg), Ritterschaftspräsident Homeyer, Johann, Dragoner, Gericht Achim Ostmer, Wilcken, Dragoner, Gericht Achim Vendt, B., Langwedel Todesbescheinigungen, Dragoner, Gericht Achim
Lesum, Börde, Dragoner-Einquartierung Stade, Stadtgericht Altes Land, Kontributions- und Konsumtionsrückstände, Eintreibung Kehdingen, Land, Kontributions- und Konsumtionsrückstände, Eintreibung Fraustadt, Schlacht Polen, Großer Nordischer Krieg
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Deserteure, schwedische Kriegsgerichtssachen, Bremen-Verden Dragoner-Einquartierung, Lesum Dragonerregiment, Marschalck'sches (bremisches) Zeughaus, Stade Kontributions- und Konsumtionsrückstände, Altes Land, Land Kehdingen Deserteure, Dragonerregiment, Marschalck'sches Armee, schwedische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.