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Württemberg: Verfassungsgebende Landesversammlung
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922)
Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922) >> 8. Politik der Länder
1918-1919
Enthält:
a) Engerer ständischer Ausschuss des württbg. Landtags Dez. 1918
- C. Haussmann an Präsidenten der Abg. Kammer v. Kraut, Stuttgart; beantragt Einberufung des engeren Ausschusses, der Einberufung des Landtags zustimmen soll, 7.12.1918
- Adam, Ständischer Archivar an C. Haussmann, wiederholt Anfrage vom 2.11., ob er noch Mitglied des ständischen Ausschusses, 10.12.1918
- Antwort. Ist der Ansicht, dass Mandat nicht erloschen durch kurze Tätigkeit in Reichsregierung (Durchschlag), 13.12.1918
- Einladung zu Sitzung des Engeren Ausschusses am 17.12., 11.12.1918
- Notizen C. Haussmanns über Sitzung Engeren Ausschusses, 17.12.1918
- Rechenschaftsbericht des Ständischen Ausschusses über seine Amtstätigkeit seit der Vertagung des Landtages am 1.8.1918
- Rechenschaftsbericht des Ständischen Ausschusses, Drucksache der Verfassunggebenden Landesversammlung S. 71 - 74, 2 Exemplare, 24.1.1919
b ) Verfassungsgebende Landesversammlung
- "Aus der Tätigkeit der Provisorischen Regierung" - Drucksache der Landesversammlung, S. 1-70, Januar 1919
- Aufforderung zu Besprechung des Staatsministeriums über Konstituierung der Landesversammlung, (Januar) (1919)
- Badischer Verfassungsentwurf (Drucksache der badischen vorläufigen Volksregierung), 15.1.1919
- Entwurf der Provis. Regierung "Verfassungsurkunde des Volksstaates Württemberg", 4 Druckseiten, Januar 1919
- Ansprache des Vertreters der Provisorischen Regierung bei Konstituierung der Landesversammlung, gedruckt,
Januar 1919
- Notiz C. Haussmann über Rücksprache mit dem Abgeordneten Keil, 18.1.1919
- Notiz C. Haussmann (Stichworte für Rede) in der Adressdebatte der Landesversammlung, 25.1.1919
- 2 Blatt mit Stichworten für eigene Rede, Frühjahr 1919
- "Verfassungsurkunde des Volksstaates Württemberg" ( nach erster Beratung des Vf-Ausschusses), 9 Seiten, 15.3.1919
- Bericht des Verfassungsausschusses (erstattet von Hieber) S. 218-268, dazu Anlagen S. 269-300, 15.4.1919
- "Demokratie und Mittelstand", Rede C. Haussmanns bei Beratung der Verfassung, Zeitungsdruck, 16.4.1919
- Verfassungsurkunde für freien Volksstaat Württemberg mit Kommentar Bazilles, Broschüre, 69 Seiten, Herbst 1919
- Verfassungsurkunde (nach 3. Beratung der Landesversammlung) s. 341 - 346 und 1 - 6, 26.4.1919
- "Demokratischer Parlamentarismus und soziale Monarchie", Rede Wilhelm Bazilles (bei Verabschiedung der Verfassung), gedruckt, 25.9.1919
- Notizen, o. D.
- Drucksache über die Zusammensetzung der Württ. Verf.-gebenden Landesversammlung, mit Fotos der Abgeordneten
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.