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Beanspruchung der Weidgangsgerechtigkeit im landesherrlichen Rödger Wald und im Birkenwald durch die Marburger-Straßen-Gemeinde zu Siegen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.11. Forst- und Hudesachen
(1712) 1738, 1742-1802
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, der dortigen Rentkammer und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen der Gesuche der Marburger Straßen-Gemeinde zu Siegen um Erlaubnis ihrer Viehhude im herrschaftlichen Birkenwald und im Rödgen (1738-1774); Notariatsinstrumente und Abschriften über Oberstraßer Gemeindegänge am 12.04.1645 und 20.05.1653; Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, der dortigen Rentkammer und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen der Beschwerden der Marburger-Straßen-Gemeinde über den herrschaftlichen Pächter Engels zu Rödgen (1750); Abschrift einer Supplik der Marburger-Straßen-Gemeinde zu Siegen wegen des Weidegangs vom 16.07.1712; Gesuche der Marburger-Straßen-Gemeinde zu Siegen um Erlassung eines Strafgeldes (1772); Suche der Landesregierung zu Dillenburg nach den Hudebriefen der Stadt Siegen (1802). Korrespondenten u.a.: Vorsteher Johann Henrich Nieß (Siegen), Vorsteher Johannes Irle (Siegen), Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg), Regierungsrat Gürtler (Siegen), Johannes Peter Krafft (Siegen), Johann Ludwig Pfandhöffer (Siegen), Notar Johann Henrich Lorsbach (Siegen), von Koppelow (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), J. G. Schenck (Siegen), J. J. Schenck (Siegen), Sekretär M. Zwick, Kanzlist Koppen, Hermann Reusch (Siegen), Abraham Dilthey (Siegen), Adam Hundt (Siegen), Johann Hermann Öchelhäuser (Siegen), Johann Eberhard Hermann (Siegen), Johann Hermann Felix (Siegen), Johannes Waltterich (Siegen), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Heinrich von Diest (Siegen), von Laffert (Siegen), Bierbrauer (Dillenburg), Trainer (Siegen), Arnoldi (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.