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Stammbuch des Johann Justus Oldekop (Oldecop) aus Hildesheim
II
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Stammbücher >> 1 Verschiedene, das Fürstenhaus und seine Lande betreffende Handschriften >> 1.1 Stammbücher
1653-1661 (1891)
Enthält: Eintrag 1 (Deckblatt): Eingeklebter Stich des Heinrich Oldekop, Pastor in Hildesheim (Vater des Stammbuchhalters); Nachtrag: gestorben 1661.
Enthält: Eintrag 2 (pag 1r): Hildesheim 1654; Justus Oldekop (Oldecop); Latein (Cicero, De officiis); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 3 (pag 2r): Hildesheim (?) 09.1653; Johann Daniel Oldekop (Oldecop); Latein (Cicero, Brutus); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 4 (pag 3r): Hildesheim (?) o. Datum; Henning Oldekop (Henningius Oldecop); Latein (selbstverfasstes Epigramm) und Griechisch; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 5 (pag 4r): Hildesheim o. Datum; Justus Oldekop (Oldecop); Latein und Griechisch; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 6 (pag 4v und 5r): Hannover 16.03.1653; Johann Humeling, Schreib- und Rechenmeister der Stadt Hannover; Deutsch (Bibel, Buch Sirach 30); mit Wappen; mit farbiger Zeichnung: drei wachsende und vergehende Pflanzen.
Enthält: Eintrag 7 (pag 5v): Eingeklebter Stich der Stadt Hildesheim.
Enthält: Eintrag 8: (pag 6r): Hildesheim 19.12.1653; Ludolph (Ludolphus) Evers; Latein (Codex Justinianus und Niccolo Machiavell, Discorsi I, 60); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 10 (pag 7v): Farbige Zeichnung: Felsen mit Armen, rechter Arm mit Spiegel und Schlange, linker Arm mit Sanduhr, darüber roter Hahn, Stadtansicht im Hintergrund ; Motto: "In omnibus Actionibus Prudentia" ("Klugheit sei in allen Handlungen").
Enthält: Eintrag 11 (pag 8r): Hildesheim 11.1651; Johann Hoffmeister, Pfarrer (Eclesiastes) in St. Georg in Hildesheim; Latein und Hebräisch.
Enthält: Eintrag 12 (pag 8v): O. Ort 02.08.1652; Henning (Henningius) Engel; Latein und Aramäisch (Bibel, Buch Josua 2, 4); Nachtrag auf Griechisch: "nün en hagiois" ("Jetzt unter den Heiligen").
Enthält: Eintrag 13 (pag 9r): Leipzig 06.09.1653; Theodor Maientorf (?); Latein, (Bibel, Buch Jesus Sirach 22, 33); Nachtrag: Kreuz und auf Griechisch "nün en hagiois" ("Jetzt unter den Heiligen").
Enthält: Eintrag 14 (pag 10r): Farbige Zeichnung: Mann mit Lippen durch Vorhängeschloss verriegelt; Motto: "Ut in pace vivas" ("Damit du in Frieden lebest"); Latein und Griechisch, Verweis auf griechisches Zitat des Philosophen Cleantes : "siga, siga" ("schweig, schweig").
Enthält: Eintrag 15 (pag 11v): Farbige Zeichnung: Sonne und Band mit Sternzeichen über Burg auf Felsen im Meer; Motto: "Nondum in Auge" ("Noch nicht im Tageslicht"); siehe Eintrag 37.
Enthält: Eintrag 17 (pag 13r und 13v): Hildesheim 03.10.1653; Christian von Fincke (Christianus Finckius), vormals Generalsuperintendent, jetzt im Ruhestand (emeritus); Latein (Bibel, Buch Tobin 9,9 und Buch der Sprüche 17,6); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 18 (pag 14r): Hildesheim 30.05.1655; Theodor (Theodorus) Meineking; Latein (Vegetius, De re militarii); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 19 (pag 14v): O. Ort o. Datum; Samuel Voss (Vohs); Latein und Griechisch.
Enthält: Eintrag 20 (pag 15r): Halle a.d. Saale 21.07.1652; Martin Ranke (Martinus Rangkius), Kommilitone aus Kolberg in Pommern; Latein; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 21 (pag 15v): Halle a.d. Saale 21.07.1652; Lorenz Ranke (Laurentius Rangkius), Kommilitone aus Kolberg in Pommern; Latein; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 22 (pag. 16r): Hildesheim 12.07.1655; Sicharius Mynis (?), Kleriker am Dom zu Hildesheim; Latein und Griechisch (Chrysostomos und Bibel, Briefe des Paulus).
Enthält: Eintrag 23 (pag 17v): Emblem: Aufsteigende Schlange in Kranz zwischen Tulpen und unter geflügeltem Wappen; Motto: "Simplicitas astu bene fermentata triumphat" ("Einfachheit mit List schön vergoren triumphiert").
Enthält: Eintrag 24 (pag 18r): Halle a. d. Saale 09.08.1652; Friedrich Cabler (Friedericus Cablenus), Konrektor des Gymnasiums in Halle a. d. Saale; Latein, Griechisch (Plutarch) und Hebräisch (Bibel); lobende Verabschiedung des Stammbuchhalters vom Gymnasium.
Enthält: Eintrag 25 (pag 18v): Farbige Zeichnung: Schnecke auf schrägem Ast, daneben von Schlange umschlungener Pfeil, im Hintergrund Fluss und Kirche unter strahlender Sonne; NKF (N und K als Ligatur) 1655.
Enthält: Eintrag 26 (pag 19r): Helmstedt (Academia Julia) 1656; Joachim Buslarius (?), Kommilitione in Helmstedt; Latein (Horaz, Carmina 3,29).
Enthält: Eintrag 27 (pag 19v): Emblem: Ähre und Schwert gekreuzt unter Schädel und geflügelter Sanduhr; Motto: "Momentum, unde pendet Aeternitas vitae et mortis. Elige: Huc crux ducit, huc voluptas" ("Der Augenblick, in dem es sich zwischen ewigem Leben und Tod entscheidet. Wähle: Hierhin führt das Kreuz, dorthin die sinnliche Lust").
Enthält: Eintrag 28 (pag 20v): Farbige Zeichnung: Trommel (?) auf Wiese vor Meer und Wolken; Motto: "Sic Trinus et Unus discitur" ("So wird das Dreifache und Einfache gelernt").
Enthält: Eintrag 30 (pag 21v): Farbige Zeichnung: Leiter an dorische Säule gelehnt unter drei Kränzen; im Hintergrund Rom (Koloseum und Forum Romanum); Motto: "gradatim" ("stufenweise/schrittweise").
Enthält: Eintrag 31 (pag 22r): O. Ort 15.09.1653; Christian Werner (Christianus Wernerus), Erzdiakon (Archidiaconus); Latein (Bibel, Buch der Sprüche 18, 12).
Enthält: Eintrag 32 (pag 22v): Hildesheim 08.12.1653; Gerhard (Gerhardus) Greven, "Pastor in Steinensium"; Latein; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 33 (pag 23r): Eingeklebter Stich der Stadt Helmstedt.
Enthält: Eintrag 34 (pag 24r): Hildesheim 08.08.1655; M. Peter-Ernst (Petrus-Ernestus) Twebom, "Pastor in patria Martianus"; Latein, Griechisch (Bibel, Brief an die Thebaner) und Hebräisch (Bibel, Buch Josua); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 35 (pag 25r): Hildesheim 28.05.1655; Jakob Ulrichs (Jacobus Ulrici), Landgerichtsassesor in Calenberg (Dicastorii Provinc., Calenb. Assesor); Latein (Vergil); mit Wappen.
Enthält: Eintrag 36 (pag 26r): Hildesheim 02.12.1655; Melchior Hoffmeister, Syndicus von Hildesheim; Latein; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 37 (pag 27r und 27v): Hildesheim 09.1653; Christopher Henning (Christopherus Henningius) Beverburg; Latein (Battista Mantovano, Silven I); mit Wappen; enthält u.a.: Auslegung von Eintrag 15.
Enthält: Eintrag 38 (pag 28r): Hildesheim (?) 05.04.1653; Johannes Mummentheig, Pastor; Latein; mit Wappen.
Enthält: Eintrag 40 (pag 29v): Farbige Zeichnung: Tropfende Kerze in rechter Hand wird von Gesicht aus Wolken ausgepustet; Motto: "Consumar, modo prosim" ("Ich werde verzehrt, aber ich nütze").
Enthält: Eintrag 41 (pag 30r): Hildesheim 01.05.1655; Johann David Strube (Strubius), Sohn des Johann Strube; Latein und Griechisch.
Enthält: Eintrag 42 (pag 30v): Farbige Zeichnung: Mann mit rotem Hut, Mantel und Stiefeln sprechend und gestikulierend auf Hügel, Stadt im Hintergrund; Motto: "Non Mitra, sed Doctrina" ("Nicht mittels der Bischofsmütze, sondern durch gelehrte Unterweisung").
Enthält: Eintrag 43: Friedrich Warnecke (siehe: Provenienz); Eintrag des damaligen Stammbuch-Besitzers vom 23.07.1891 zur Überreichung eines Stammbuchblattes an seinen Jugendfreund Meinhard Drosemeier in Moskau; Wiedergabe und Beschreibung des Blattes.
Erworben aus der Stammbuchsammlung von Friedrich Warnecke (Nr. 131) am 2. Mai 1911 bei C. G. Börner in Leipzig.
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:1034729489:Fincke, Christian von
Index-Gruppe: frei: GND:12499041X:Hoffmeister, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:128755814:Meineking, Theodor
Index-Gruppe: frei: GND:129283045:Mellinger, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:104058218:Oldekop, Heinrich
Stammbuchhalter: Johann Justus Oldekop (16.01.1635 in Hildesheim - 20.11.1685 in Nienburg/Weser); Sohn des Pastors M. Heinrich Oldekop in Hildesheim (gestorben 27.11.1661); stud. theol. 1653 in Leipzig, ab 13. August 1655 in Helmstedt; zuletzt Superintendent zu Nienburg/Weser, GND (http://d-nb.info/gnd/104318279).
Hinweis: Vom Stammbuchhalter liegt ein zweites Stammbuch vor (VI Hs 13 Nr. 17).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.