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Hermann [von Buchenau], Abt von Fulda, bewilligt den Tausch von Gütern zwischen den Klöstern Blankenau und Neuenberg
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Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Kloster Blankenau
1448 Februar 22
Original, Pergament, Dt., Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1448 Petri ad cathedram
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann [von Buchenau], Abt von Fulda, bewilligt, dass Otto [von Lüder], Propst, Katharina [von Romrod], Äbtissin, und der Konvent des Klosters Blankenau [Gem. Hosenfeld, Lkr. Fulda] dem Dechanten Heinrich und dem Konvent des Klosters Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda] eine Wiese in Haimbach (in der Heynbach) [Stadtteil der Gem. Fulda, Lkr. Fulda] überlassen gegen die neue Wiese bei Bruweles (bei dem Bruwelshof) [Wüstung, Gem. Fulda, Lkr. Fulda]. Bei diesem Tausch waren anwesend: Andreas (Endres) Spangenberg und Nikolaus (Clas) Snerre für das Kloster Blankenau sowie Hans Reywald und Hermann Greffe für das Kloster Neuenberg, wie es durch den Propst von Blankenau, den Schultheißen des Klosters, Hans von Sassen, und Hans Greybe einerseits und durch den Propst von Neuenberg andererseits ausgemacht war.
Vgl. zum Kloster Blankenau Germania Benedictina Bd. VII, S. 57-65.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.