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Dolgesheim: Hanns Weinheimer zu Dolgesheim und seine Ehefrau Magdalena verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiß und Kirchengeschworene der Pfarrkirche ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1595 Februar 2 (1595 Januar 23)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Siegel des Gerichts ist gesprungen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben vnd geschehenn den 23ten tag January a.d. 1595
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Hanns Weinheimer zu Dolgesheim und seine Ehefrau Magdalena verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiß und Kirchengeschworene der Pfarrkirche Dolgesheim drei Ort fl. Ablösungsgült, fällig an Martini, für 15 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand vor dem Gericht zu Dolgesheim (Niclaus Röder, Schultheiß, Niclaus Cussan, Werner v. Hirstein, Hanss Schöffer, Martin Hassell, Hans Moss, Niclaus Schultheiss und Jacob Wilhelm, Schöffen) folgende Eigengüter: Das Dritteil aus fünf Vierteln Weingarten im Trost (Angrenzer: Niclaus Schultheiss, Wilhelm Becker), ein Drittel bei der Sawerwiesen (Angrenzer Rauff Wilhelm, Adam Hassell), 1/2 Morgen Acker im Hollerstrauch (Angrenzer Endres Mann, St. Anna-Altar).
Nach Rückvermerk späterer Inhaber Tonges Becker / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.