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Für Jodokus Wind OFM ausgestellte Sendschreiben, Zeugnisse und Ernennungen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 2. Akten >> 2.2 Reform des Klosters Söflingen im 15. Jahrhundert >> 2.2.2 Umsetzung der Reform
1463-1575
Enthält folgende Pap.-Urkunden:
Qu. 2: 1463 Mai 8 (tempore nostri provincialis capituli ... inibi celebrati) - Speyer (Spirae)
Dr. Johannes [Gnybe], Provinzial der Minderbrüder der Provinz Oberdeutschland: Entsendet ihn mit Rat seiner Definitoren zum Studium der Theologie nach Straßburg (in Argentinas).
NB! Dieses Stück trägt die ASig. K. 34 F. 24 B. 26.
Qu. 7: 1468 Juni 26 (dominica tertia post Penthecosten tempore nostri provincialis capituli inibi celebrati) - Oppenheim (Oppen).
Heinrich [Karrer], Provinzial der Minderbrüder der Provinz Oberdeutschland: Ernennt ihn mit Rat seiner Definotoren zum Baccalaureus und weist ihn dem Konvent Villingen zur Unterrichtung der dortigen Ordensstudenten zu.
Qu. 8: 1468 Juli 4 (in die sancti Udalrici episcopi et confessoris) - Nördlingen (Norlingae)
Johann Haydel, Kustos der Kustodie Bayern (per Bauariam): Erlaubt ihm, vor Antritt seines Amts in Villingen zur Beschaffung von Büchern, zur Besorgung von Geschäften und zum Besuch von Freunden nach Ingolstadt (Ingolstat) und Regensburg (Ratisbonam) zu reisen.
Qu. 9: 1468 Aug. 28 (in die sancti antistitis Augustini) - Söflingen (Sefflinga)
Heinrich [Karrer], Provinzial der Minderbrüder der Provinz Straßburg: Ernennt ihn zum stellvertretenden Lesemeister und Prediger im Konvent Reutlingen (Ruthlingensis).
Qu. 15: 1475 Okt. 8 - Florenz (Florentiae)
Johannes von Arezzo (de Aretio), Prof. theol. und Provinzial der Provinz Toskana (Tusciensis), als Stellvertreter des Ordensgenerals und als dessen Generalbevollmächtigter: Erlaubt ihm, mit einem Gefährten noch vor Ende des Jubeljahrs zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom zu wallfahren und dort an der Kurie nicht gen. Geschäfte zu erledigen. Anschließend hat er zu seinem Konvent in Florenz zurückzukehren.
Stadt Ulm
5 Pap.-Urkunden
Archivale
Lit.: Miller, Söflinger Briefe S. 120 Anm. 20 und S. 157 ff. Anm. 1, wonach die Urkunden in der Kammer der Söflinger Nonne Magdalena von Suntheim gefunden wurden. NB! Die Pergamenturkunden des 22 Nummern umfassenden Büschels wurden wie folgt in den Urk
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.