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Die Brüder Sittich Herbold Graf von Berlepsch und Peter Philipp
Graf von Berlepsch bekunden, dass sie ihren bei Eichenzell (Eichzell)
gelegenes Er...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1691-1700
1699 Oktober 12
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Eichzell den 12ten 8bris 1699
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Sittich Herbold Graf von Berlepsch und Peter Philipp Graf von Berlepsch bekunden, dass sie ihren bei Eichenzell (Eichzell) gelegenes Erbgut verkaufen wollen. Als Bevollmächtigten für diesen Verkauf setzen sie ihren Onkel (öhm), den fürstlich-mainzischen Hof- und Regierungsrat Otto Moritz Wolf von Guttenberg ein. Er erhält damit auch Vollmacht über alle Untertanen, Haus, Höfe, Mühlen, Wälder, Gewässer, Jagd, Fischweiher und alle Rechte des genannten Guts. Otto Moritz erhält volle Handlungsfreiheit in dieser Verkaufssache, muss jedoch den beiden Brüdern von Berlepsch eine nicht näher bestimmte Geldsumme für die Nutzung des Guts vor dem Kauf entrichten. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Eichenzell. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. Seite, Rückseite; Siegel: 1. Lacksiegel, 2. Lacksiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Sittig Herbold Graf von Berlebsch propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Peter Philipp Graf von Berlepsch propria)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sittich Herbold Graf von Berlepsch, Peter Philipp Graf von Berlepsch
Vgl. Nr. 2039, Nr. 2042, Nr. 2043, Nr. 2044, Nr. 2045, Nr. 2046, Nr. 2048, Nr. 2049 und Nr. 2050.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.