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Korrespondenzen des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg mit dem Pfarrern Otto Zander, Johann Georg Weigel und Wolfgang Crellius zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1573-1576, 1592-1593
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschriften mehrerer Schreiben (u.a. einer Katharina) an den Kurfürsten zu Brandenburg wegen der Bestellung des Pfarrers Otto Zander als Superintendent und Amtspfarrer zu Siegen (1773); Schreiben des Otto Zander an die Universität Wittenberg (11.04.1573); Abschrift eines Schreibens der kurfürstlichen Regierung zu Küstrin vom 23.04.1573 an die Professoren Heinrich Möller und Caspar Peucer zu Wittenberg wegen des Magisters Otto Zander und deren Antwortschreiben vom 16.05.1573; Empfehlungsschreiben der Professoren Heinrich Möller und Caspar Peucer zu Wittenberg für den Magister Johann Weigel (26.06.1573); Annahme des Magisters Johann Georg Weigel durch Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg (29.07.1573); Bestallung des Magisters Johann Georg Weigel zum Kirchenrat durch Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg (21.11.1573); Korrespondenzen mit dem Pfarrer Johann Georg Weigel wegen seiner Besoldung, Abgaben und Verabschiedung (1573-1575); Gesuch der Bürgermeister und des Rats der Stadt Siegen um Anstellung des Magisters Johann Georg Weigel als Pastor (11.05.1575); Bewerbung des Dr. Christoph Pezel zu Bremen vom 24.04.1593 um die Stelle des verstorbenen Pastors Wolfgang Crellius zu Siegen; Bestallung des Magisters Wolfgang Crellius zum Pastor in Siegen (1576); Spezifikationen über die Schatzung der Güter des Magisters Burghardi (1576); Kaufbrief des Pfarrers Wolfgang Crellius über einen Pfarrgarten in Siegen (1592); Gesuch der Siegener Geistlichen Johannes Fischer und Johannes Nebius um eine Belohnung für geleistete Kirchendienste nach dem Ableben des Predigers Wolfgang Crellius (08.11.1593); Bewerbung des Geistlichen Leonhard Lonz zu Muckenhausen um das Amt des Predigers in Siegen (29.05.1593); Bestallung des Magisters Bilger als Kaplan zu Siegen (01.12.1593). Korrespondenten u.a.: Pfarrer Otto Zander, Prof. Dr. Henrich Möller (Wittenberg), Prof. Dr. Caspar Peucer (Wittenberg), Kirchenrat Johann Georg Weigel (Siegen), Johannes Fischer (Siegen), Johannes Nebius (Siegen), Leonhard Lonz (Muckenhausen).
46 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.