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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1973
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1973
Enthält: Protokolle der Sitzungen am - 1.2.: Vorschläge für Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Vorschläge für Hans Lorbeer, Kurt Bortfeld, Friedrich Dieckmann, Kurt Batt, Gerhard Wolf, Ulrich Plenzdorf, Rolf Schneider, Irmtraud Morgner), des Johannes-R.-Becher-Preises (Abstimmung über Volker Braun und Günter Kunert) und des Nationalpreises (Vorschlag für Peter Hacks; Abstimmung über Wieland Herzfelde, Hermann Kant) und für die Zuwahl Korrespondierender Mitglieder (Vorschläge für u.a. Erich Fried, Tibór Déry, Jaroslaw Iwaszkiewicz, Tadeusz Rózewicz); Diskussion zum Thema "Poesie der Arbeit"; Beiträge von Helmut Baierl, Eduard Claudius, Günther Deicke, Peter Hacks, Helmut Baierl, Alexander Abusch, Stephan Hermlin, Gert Hillesheim, Hermann Kant, Alexander Abusch, Günther Deicke, Ulrich Dietzel, Wolfgang Kohlhaase, Robert Weimann, Wieland Herzfelde - 24.4.: Diskussion über eine Arbeitsvereinbarung mit dem Schriftstellerverband; Gespräch mit dem brasilianischen Schriftsteller Jorge Amado; Diskussion über die Vorbereitung des "Deutschen Lesebuches" und des Arbeitsheftes "Poesie der Arbeit"; Bericht über die Arbeit der Redaktion"Sinn und Form", u.a. Mitteilung über Protest von Karl Friedrich Kaul gegen Vorabdruck "Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf; Beiträge von Helmut Baierl, Wieland Herzfelde, Alexander Abusch, Gert Hillesheim, Wilhelm Girnus, Peter Hacks, Stephan Hermlin, Bruno Apitz, Wolfgang Kohlhaase, Erwin Strittmatter - 4.6.: (kein Wortprotokoll) Gespräch über das "Deutsche Lesebuch"; über Nachwuchsförderung und Situation der jungen Lyrik; Zuwahl von Korrespondierenden Mitgliedern; Einbeziehung von "Sinn und Form" in die Arbeit der Sektion; Diskussion über die Beziehungen zur Akademie der Pädagogischen Wissenschaften; sinngemäße Wiedergabe der Beiträge von Günther Rücker, Otto Gotsche, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin, Christa Wolf, Peter Hacks, Jurij Brezan, Alexander Abusch, Dieter Noll; - 7.7.: Gespräch über die Konzeption seines "Deutschen Lesebuches"; Information über die langfristige Konzeption zur Pflege und Verbreitung des kulturellen Erbes; Beiträge von Helmut Baierl, Hermann Kant, Stephan Hermlin, Peter Hacks, Erika Pick, Günther Deicke, Anna Seghers, Erwin Strittmatter, Alexander Abusch, Michael Tschesno-Hell, Dieter Noll, Alfred Kurella, Ulrich Dietzel, Volker Riedel - 5.11.: Gespräch über die Vorbereitung des Arbeitsheftes "Arbeit der Poesie" und das Buch "Wie ich lesen lernte"; Beiträge von Helmut Baierl, Erika Pick, Peter Hacks, Stephan Hermlin, Dieter Noll, Robert Weimann, Wieland Herzfelde, Benito Wogatzki, Wilhelm Girnus, Michael Tschesno-Hell, Alexander Abusch, Ulrich Dietzel, Bruno Apitz, Gert Hillesheim - 19.12.: Gespräch über die Herausgabe des "Deutschen Lesebuches"; Eduard Claudius berichtet über seine Reise nach Syrien; Beiträge von Ulrich Dietzel, Wilhelm Girnus, Stephan Hermlin, Günther Deicke, Wieland Herzfelde, Dieter Noll, Heinz Schnabel, Bruno Apitz, Ulrich Dietzel, Erwin Strittmatter, Gert Hillesheim
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.