Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Sektionssitzungen: Musik, 1973
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akademie der Künste (Ost) >> 06. Sektion / Wissenschaftlichen Abteilung Musik >> 06.1. Tagungen und Sitzungen >> 06.1.3. Sektionssitzungen
1973
Enthält: Protokolle der Sitzungen am - 15.1.: u.a. Diskussion über die Planung des Baus eines Konzertsaals, über die Wahl neuer Korrespondierender Mitglieder, über eine Straßenbenennung nach Hanns Eisler und über die Vorbereitung eines Abenddialogs "Gibt es ein musikalisches Denken", Vorschläge für die Verleihung des Nationalpreises (Siegfried Stöckigt, Kurt Schwaen, Max Butting) und die Verleihung der Ehrennadel des Verbandes der Komponisten (Kurt Schwaen, Herbert Kegel); - 2.2.: Auswertung der II. Musikkongresses, Diskussion über Vorbereitung von Veranstaltungen und Ehrungen; - 9.3.: u.a. Diskussion über die Möglichkeit einer Aufführung der "Maßnahme" von Eisler/Brecht, Ablehnung des Antrages von Jean Kurt Forest auf Bildung eines Meisterklasse für Bratsche, Gestaltung von Rundfunkprogrammen mit zeitgenössischer Musik, Zustimmung zur Aufnahme von Thomas Hertel als Meisterschüler; - 13.4.: u.a. Diskussion mit Vertretern der Massenmedien über die Verbreitung neuer Musik, über die Einrichtung eines "Elektronischen Studios", Informationen zur Erarbeitung einer Erbe-Konzeption; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Horst Fliegel, Siegfried Meißgeyer,Siegfried Matthus; - 4.5.: Vorspiel und Diskussion der VII. Sinfonie von Fritz Geißler, Diskussion über Fragen des Urheberrechts, Vorschlag für Verleihung des Mendelssohn-Stipendiums (Manfred Voigtländer); sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Herbert Püschel, Klaus Eisenbarth; - 1.6.: Diskussion über Instrumentenbau, Meisterschüler-Angelegenheiten, Vorbereitung von Veranstaltungen; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Peter Schubert, Edgar Lieber, Walther Krüger; - 5.10.: u.a. Verabschiedung der Meisterschüler Peter Rohde und Lothar Voigtländer, Auswertung der Weltfestspiele, Kunstpreis-Vorschlag für Georg Katzer, Arbeitsplan für 1974; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionbeiträge von Peter Rohde, Lothar Voigtländer, Siegfried Matthus, Dietrich Brennecke; beiliegend Vorlage "Arbeitsplan 1974 - Resümee 1973"; - 2.11.: u.a. Diskussion über "Wie erreichen wir mit politisch-engagierter Kunst unsere Hörer", Vorbereitung des Hanns-Eisler-Kolloquiums, Kontakte zu Luigi Nono, Herausgabe eines Arbeitsheftes mit der Sektion Literatur, Meisterschüler-Angelegenheiten, u.a. Befürwortung der Aufnahme von Karl Ottomar Treibmann als Meisterschüler von Paul Dessau; -11.12.: Diskussion über die Oper "Reiter der Nacht" von Meyer/Deicke, Regie: Joachim Herz (Wortprotokoll, Beiträge von Hans Pischner, Günther Deicke, Joachim Werzlau, Siegfried Matthus, Dietrich Brennecke, Ernst Hermann Meyer), über Vorbereitung eines neuen Akademie-Statuts, Auswertung des Hanns-Eisler-Kolloquiums, Vorbereitung von Veranstaltungen, Meisterschüler-Angelegenheiten; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionbeiträge zu den anderen Tagesordnungspunkten von Hans Pischner, Siegfried Matthus, Jean Kurt Forest, Ernst Hermann Meyer, Dietrich Brennecke;
Musik / Sektion
1 Mappe, 52 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0796
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.