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Kunstauktionen allgemein
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Enthält auch Nennungen von Verkaufsangeboten aus Privathand und Ankäufen in der NS-Zeit: Aktennotiz zur Versteigerung der Sammlung Simon Kaufmann, Bruchsal.- Gemälde Maria mit dem Kinde und Heiligen, oberrheinisch um 1480, Angebot Antiquariat M. Lempertz, Köln 1935.- Verzeichnis der zu versteigernden Gegenstände aus dem Besitz Dr. M. Homburger, Karlsruhe, aufgestellt durch Kunstversteigerer Eugen Distelbarth, Karlsruhe 1936.- Clarenbach: 1 Gemälde, Cella Thoma: Stillleben, Angebot M. Lempertz, Köln 1937.- Überweisung Restbestände der Versteigerung des Hausrats Dr. M. Homburger "zur freien Verfügung an die Badische Kunsthalle", Mitteilung Finanzamt Karlsruhe-Stadt, Vollstreckungsstelle, 1938.- 2 Briefe Anselm Feuerbachs, Angebot Antiquariat Stargardt, Berlin.- Joh. Gseller: Zeichnung Landschaft mit einem Wasserschloss, Schnorr: 1 Blatt, Angebot Kunstantiquariat C. G. Boerner, Leipzig.- Hans Baldung oder Umkreis: Kreuzigung; Fohr: Zeichnung Bildnis eines jungen Mannes, Schwind: Zeichnung Fresko im Treppenhaus der Badischen Kunsthalle, Angebot Kunstantiquariat C. G. Boerner, Leipzig.- Thoma (angeblich): 1 Bild, Angebot Hans W. Lange, Berlin.- Versteigerung von Kunstbesitz in Pforzheim 1941, Mitteilung Kurt Martin an Captain van Nortwick.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.