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Zu den Differenzen und zum Prozess zwischen dem
Staatskommissar Georg Güthrie (Gutrie) und Gouverneur und
Regierung
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 7 Memoriale und Suppliken an die Regierung bzw. einzelne Regierungsmitglieder und Varia
1683-1686
Enthält: u.a.: Protokolle und Schreiben der Regierung vom Oktober 1683 wegen königlicher Übertragung einer außerordentlichen Kommission an sie, u.a. zur Prüfung des Kammerwesens, und verweigerter Unterstützung durch den Staatskommissar Güthrie; Schreiben der Regierung an den König vom 24. April 1684 und an den Gouverneur vom 25. April 1684 wegen Anschuldigungen Güthries; diverse Protokolle über Vernehmungen einzelner Einnehmer, des Konsistorialrats Matthäus Kippius, des Majors Hans Sigmund von Haffner, des Advocatus Fisci Dr. Johann Blume, des Proviantverwalters Claus Öhr in Carlsburg, des Schiffers Arp Thiling, des Inspektors Engel Hartmann, des Konsistorialsekretärs Dietrich von Stade und des Vogts Daniel Clasen zu Geestendorf vom Juli 1684 bis Oktober 1685, u.a. wegen Geldschenkungen an Güthrie (mit Anlagen); Schreiben des Gouverneurs Henrik Horn an die Regierung vom 26. November 1684 wegen Aufnahme eines ordentlichen Prozesses, mit Antwortschreiben der Regierung an König und Gouverneur vom 27. November 1684; weiterer Briefwechsel zwischen Gouverneur und Regierung von 1685 wegen Prüfung einzelner Klagepunkte auch: Schreiben der Regierung an den Kanzler Esaias von Pufendorf vom 1. März 1686 wegen erfolgter Aushändigung von Akten an Güthrie und deren Rückgabe, mit Verzeichnis der Aktenstücke, die Güthrie aus dem Archiv erhalten hatte und die wieder zurückgelegt wurden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.